FMA verlängert Verbot bis 30. April

28. Jänner 2009, 12:47
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Wien - Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) hat das Verbot ungedeckter Leerverkäufe in Aktien der Erste Group, Raiffeisen International (RI), UNIQA und Wiener Städtische/VIG abermals verlängert. Das bis ursprünglich 31. Jänner 2009 befristete Verbot wird nun bis einschließlich 30. April verlängert, teilte die FMA heute, Mittwoch, in einer Aussendung mit.

Vom Verbot ausgenommen seien lediglich kurzfristige ungedeckte Leerverkaufspositionen die "Market Maker" oder "Specialists" im Rahmen ihrer vertraglichen Verpflichtungen eingehen, hieß es.

Bei einem ungedeckten Leerverkauf verkaufen Investoren Aktien, die sie nicht besitzen und noch nicht einmal ausgeliehen haben. Sie spekulieren damit auf fallende Kurse, um die Titel billiger zurückerwerben und dem Ausleiher wiedergeben zu können. (APA)

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