US-Senator: Microsoft soll zuerst Ausländer feuern

28. Jänner 2009, 11:44
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"Ich bin besorgt, dass Gastarbeiter gegenüber gleich qualifizierten Amerikanern bevorzugt werden könnten"

Microsoft hatte vergangene Woche bestätigt, in den folgenden 18 Monaten insgesamt 5.000 Mitarbeiter entlassen zu wollen. Der Konzern verbuchte im vergangenen Quartal einen Gewinnrückgang von 11 Prozent. Das Ergebnis lag dennoch bei beachtlichen 4,17 Milliarden US-Dollar plus.

Gastarbeiter

Der republikanische US-Senator Chuck Grassley hat in einem offenen Schreiben Microsofts Geschäftsführer Steve Ballmer aufgefordert, im Zuge der Entlassungen inländische Angestellte zu bevorzugen. "Ich bin besorgt, dass Gastarbeiter gegenüber gleich qualifizierten Amerikanern bevorzugt werden könnten", so Grassley.

Visa

Im konkreten Fall ginge es dem Senator um Gastarbeiter, die über H-1B-Visa in die USA gekommen sind. Das spezielle Visum erlaubt ausländischen Fachkräften temporär in den USA zu arbeiten. Die jährliche Obergrenze für die Ausstellung der H-1B-Visa liegt derzeit bei 65.000 Stück, wobei die Anfragen weit darüber liegen. Nach Bill Clinton befürwortet auch der neue US-Präsident die Anhebung dieser Obergrenze. (zw)

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    Bis zu 5.000 Mitarbeiter will Microsoft entlassen.

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