Ehemaliger IBM-Manager darf Apples neuer iPhone-Chef werden

28. Jänner 2009, 10:45
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Mark Papermaster folgt Tony Fadell

Der IBM-Manager Mark Papermaster darf nach längerem hin und her seine Stelle als "Senior Vice President of Devices Hardware Engineering" bei Apple antreten. Er tritt in die Fußstapfen Tony Fadells und wird künftig die Entwicklung des iPhones leiten.

Klage

Der Wechsel kam nicht ohne Komplikationen aus. IBM verklagte Papermaster, da dieser eine Vertragsklausel gebrochen hatte, die ihm untersagte eine Stelle bei einem Mitbewerber anzunehmen. IBM sah seine Betriebsgeheimnisse in Gefahr, nachdem beide Unternehmen auf dem Server-Markt miteinander konkurrieren.  

Einigung

Die Parteien hätten sich nun außergerichtlich geeinigt, hieß es in einer Mitteilung. Apple willigte ein, Papermaster nicht vor dem 24. April einzustellen. Weiters müsse er im Juli und Oktober 2009 belegen, dass er keine Betriebsgeheimnisse verraten hat. Am 24. Oktober läuft die Klausel ab.

Eine außergerichtliche Einigung galt laut Medienberichten von Anfang an als wahrscheinlich. Beide Konzerne hätten vor Gericht über wohl gehütete Betriebsgeheimnisse sprechen müssen.

Führungsqualitäten

Apple hat Papermaster aufgrund seines breiten technischen Wissens und seiner "exzellenten Führungsqualitäten" angeheuert. Der ehemalige IBM-Manager der Serversparte sieht in der neuen Arbeit die Chance seines Lebens. (zw)

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    Ein neuer Chef für Apples iPhone-Sparte.

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