St. Pöltens Stadttor-Vision

27. Jänner 2009, 20:26
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Vor 850 Jahren wurde den St. Pöltner Bürgern das erste Stadtrecht des heutigen Österreich zugestanden

St. Pölten - Vor 850 Jahren wurde den St. Pöltner Bürgern das erste Stadtrecht des heutigen Österreich zugestanden. Das feiert die niederösterreichische Landeshauptstadt heuer unter anderem mit dem "Mittelalter-spektakel" von 2. bis 4. Mai. Einige Tage vor dem Fest hätten an den Haupteinfahrten zur Innenstadt auch drei Stadttore aus Baugerüsten mit entsprechender Bespannung aufgestellt werden sollen. Doch dieses stets als "ambitioniert" und "aufsehenerregend" bezeichnete Projekt fällt ins Wasser. Die Stadt bekomme doch nicht die in Aussicht gestellten finanziellen Mittel von Sponsoren, hieß es von der Kulturverwaltung. Die Finanzkrise sei schuld. Die Kosten für die Tore hätten 150.000 Euro betragen. Im September wären sie wieder abgetragen worden.

Ein Konstrukt wäre in Form eines klassizistischen Nachtwächtertores geplant gewesen, ein anderes gestalterisch angelehnt an eine Wehrbefestigung. Das Dritte hätte einen zweigeschossigen Turm gehabt. Was immer als visionär galt, wird nun Vision bleiben. (spri/DER STANDARD, Printausgabe, 28.1.2008)

  • Das Kremsertor am Beginn der St. Pöltner Fußgängerzone wäre auch begehbar gewesen: Doch nun fehlen für die Konstruktion die Mittel
    mss/kulturverwaltung stadttore installation st. pölten

    Das Kremsertor am Beginn der St. Pöltner Fußgängerzone wäre auch begehbar gewesen: Doch nun fehlen für die Konstruktion die Mittel

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