US-Universität verkauft aus Geldmangel ihre Kunstsammlung

27. Jänner 2009, 17:35
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Brandeis-Universität schließt Rose Art Museum: Werke von Andy Warhol, Jasper Johns und Roy Lichtenstein

New York/Boston - Die amerikanische Brandeis-Universität muss aus Geldmangel ihr renommiertes Rose Art Museum schließen und die Kunstsammlung verkaufen. Das beschloss der Verstand einstimmig, wie die "New York Times" am Dienstag berichtete.

Das 1961 gegründete Museum in Waltham im US-Bundesstaat Massachusetts ist besonders für seine Sammlung moderner Kunst bekannt, unter anderem mit Werken von Andy Warhol, Jasper Johns und Roy Lichtenstein. "Wir haben außergewöhnliche Zeiten", sagte Universitätspräsident Jehuda Reinharz. "Wir müssen vor allem die Interessen unserer Studenten und ihre Zukunft im Auge behalten."

Wie viel die etwa 8000 Werke umfassende Kunstsammlung einbringt, war dem Bericht zufolge zunächst unklar. Die Universität muss - unter anderem wegen sinkender Spenden - ein Haushaltsloch von bis zu 10 Millionen Dollar (7,5 Millionen Euro) decken. Dem Beschluss zufolge wird das Museum im Spätsommer geschlossen. Alle Einnahmen aus dem Kunstverkauf sollen in die Hochschule investiert werden. (APA/dpa)

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