Fluch vs. Blumenau prolongiert: Blume? Blech.

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Warum mir zu Martin Blumenau zukünftig nichts mehr einfallen wird - Eine Distanzierung von Karl Fluch

Ich kann behaupten, es hat nichts gebracht. Meine Schuld. Mit meiner p e r s ö n l i c h e n Replik auf die von Martin Blumenau in seinem Journal auf der FM4-Site als Medienkritik getarnte p e r s ö n l i c h e Spitze gegen mich (eine von mehreren, die ich bislang immer ignoriert habe) hatte ich versucht, anhand einer Reihe von persönlichen Erlebnissen (Ausfälle, Lügen ...) aufzuzeigen, warum der Blumenausche Versuch, sich als Diskurs-Onkel zu gerieren, anmaßend ist.

Dabei habe ich mich auch für das Elend entschuldigt, das eine öffentliche Austragung eines eben persönlichen (was nur Blumenau nicht zugibt) Straußes abbildet - und nur die niedrigen Instinkte von Zaungästen befriedigt. Aber diese sind ja Blumenaus täglich Brot. Diesbezüglich wurde ich demnach auch nicht enttäuscht. (Vorauseilande Entschuldigung für diese Fortsetzung, aber ich habe mich ohnehin schon beschmutzt).

Spielzeug einer Ich-Maschine

Dass Blumenau in seinem Folge-Journal meine Replik nun als quasi seinen Sieg, als von ihm inszenierten „Diskurs" hinstellt, ist lediglich die Fortsetzung seiner Anmaßungen. Wer meine Beispiele auch nur halbwegs glaubhaft findet - oder Blumenaus Tun und leider auch Wirkung im Radio oder auf der FM4-Seite kennt - , sollte feststellen können, das Blumenau schon wegen dieses seines Handelns kaum legitimiert sein kann, Diskurskultur einzufordern. Er praktiziert sie selbst nicht, sein Webblog ist bloß das zeitgenössische Spielzeug einer egomanischen Ich-Maschine.

Auch ich bin kein Diskurs-Papst, nur habe ich das auch nie behauptet. Dass Blumenau mich dann quasi (mit Einschränkungen) wie einen verlorenen Sohn, der doch noch ein Einsehen hat, umarmt, daran bin ich selber schuld. Das hätte ich wissen müssen. Genau deshalb habe ich auch bisher immer geschwiegen. Blumenau sei gar nicht satisfaktionsfähig, stand gestern wo zu lesen: Wie wahr!

Konsequente Niedertracht

Dass er dann auch noch jemanden vor seinen (und den FM4-Karren) spannt, der sich nicht nur nicht mehr dagegen wehren kann, sondern die lebende Antithese zu einem Charakter wie Blumenau war, ja, der Blumenaus Tun richtiggehend verachtet hat, ist nur noch als Niederträchtigkeit zu bewerten, beziehungsweise Blumenausche Konsequenz. Denn um den Schein von FM4 als heile Welt und Leuchtturm des Guten und einzig Wahren aufrecht zu erhalten, sind ihm sogar die Toten recht. Lektion gelernt. Endgültig. Ab jetzt gilt: Mir fällt zu Blumenau nichts ein.
Vorhang.

(Karl Fluch, derStandard.at, 28.01.2009)

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  • Nachlese, 27. Jänner 2008
>>> Im Whirlpool der GenerationenDer
Sender, den man gerne lieben würde, macht es einem immer schwerer:
Radio FM4 feierte seinen 13. Geburtstag mit der selbstgefälligen
Routine eines Parteitages
    montag: derstandard.at

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