Guillaume Depardieu postum für "César" nominiert

26. Jänner 2009, 13:58
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"Die Klasse" unter sieben Nominierten für Filmpreis "Cesar", Erfolgsfilm "Willkommen bei den Sch'tis" nur einmal dabei

Paris - Sieben Filme, darunter Cannes-Preisträger "Die Klasse" von Regisseur Laurent Cantet, stehen im Rennen um den französischen Preis "Cesar" für den besten Film. Die höchste Auszeichnung des französischen Kinos wird am 27. Februar verliehen. Der im Oktober an einer Lungenentzündung verstorbene Sohn von Gerard Depardieu, Guillaume Depardieu, ist postum für einen "Cesar" nominiert.

In der Kategorie "Bester Film" weiters nominiert sind "Mesrine" von Jean-Francois Richet, "Seraphine" von Martin Provost, "Un conte de Noel" von Arnaud Desplechin, "So viele Jahre liebe ich Dich" von Philippe Claudel, "So ist Paris" von Cedric Klapisch und "Le premier jour du reste de ta vie" von Remi Bezancon. Der französische Erfolgsfilm "Willkommen bei den Sch'tis" ist in nur einer Kategorie, "Bestes Original-Drehbuch", nominiert.

Neben Depardieu sind als "Bester Schauspieler" u.a. Vincent Cassel und Jacques Gamblin nominiert. "Beste Schauspielerin" könnten u.a. Kristin Scott Thomas ("So viele Jahre liebe ich Dich"), Tilda Swinton ("Julia") und Sylvie Testud ("Sagan") werden.

Im Rennen um den besten ausländischen Film stehen sieben Streifen: "Gomorra" von Matteo Garrone, "Le silence de Lorna" der Dardenne-Brüder, "Two Lovers" von James Gray, "Waltz With Bashir" von Ari Folman, "Eldorado" von Bouli Lanners, "There will be blood" von Paul Thomas Anderson und "Into the wild" von Sean Penn. (APA)

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