Steirische Unis bemüht um unbürokratische Abwicklung

26. Jänner 2009, 13:48
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Studierende an Grazer TU und Uni Graz können Beitragsstatus online ermitteln - Befreiungsantrag per Email möglich

Graz - Diese Woche erhalten die Studierenden in der Steiermark die Zahlscheine für das Sommersemester. Rund 7.500 der 22.000 Studierenden sind beispielsweise an der Grazer Karl-Franzens-Universität mehr als zwei Semester im Verzug und werden die Studiengebühr weiterhin zahlen müssen - falls sie nicht eines der Kriterien zum Studiengebührenerlass geltend machen können. An den steirischen Universitäten bemüht man sich um unbürokratische Abwicklung, wie allgemein betont wird.

Rückerstattung des Studienbeitrages

 

"Um Wartezeiten zu vermeiden, nehmen wir Anträge auf Erlass gerne per E-Mail oder auf dem Postweg entgegen", so Schweiger. Gleiches gilt für die TU Graz. Pressesprecherin Alice de Senarclens de Grancy rechnet bei rund 10.000 Studierenden mit 2.000 bis 2.500 Anträgen auf Befreiung. Noch ein Tipp: "Bei negativer Entscheidung ist auf jeden Fall der vorgeschriebene Studienbeitrag zu entrichten, um die Rückmeldung für das Semester sicherzustellen", so Schweiger. Im Falle der Aufhebung des Bescheides erster Instanz werde dann der Studienbeitrag jedenfalls rückerstattet.

Studienbeitragsstatus online abrufbar

Studierende der Universität Graz und der TU Graz haben bereits per E-Mail die wichtigsten Informationen zum Thema erhalten. Ein von der TU Graz entwickelte Campusmanagementsystem macht es möglich, dass Studierende der beiden Unis selbst schnell und einfach ihren Status zu ermitteln: Die jeweilige digitale Visitenkarte des Studierenden zeigt unter dem Punkt "Studienbeitragsstatus" nun auch an, ob der Betreffende vom Studienbeitrag befreit ist. Außerdem stellen die Universitäten auf ihren Homepages grundsätzliche Informationen zur Verfügung.

Zur Prüfung der Anträge auf Befreiung werden an den beiden großen Universitäten jeweils fünf zusätzliche Personen für die Zeit der Zulassungsfrist aufgenommen. Die Kunstuniversität hat ihr Personal nicht aufgestockt. An der Montanuniversität Leoben wurden im Studienreferat die Parteienverkehrszeiten um vier Stunden pro Woche ausgeweitet. (APA)

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