Laut Zeitung 23 Terroristen erschossen

26. Jänner 2009, 12:07
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Seit Jahresanfang - Al-Kaida im islamischen Maghreb entführte im Vorjahr auch Österreicher

Paris - Seit Beginn des heurigen Jahres sind nach Informationen der algerischen Zeitung "Liberte" in Algerien 23 Untergrundkämpfer der Terrororganisation Al-Kaida im Islamischen Maghreb (AQMI) von Sicherheitskräften erschossen worden. Die meisten seien bei Razzien und Kontrollen im Umland von Boumerdes 50 Kilometer östlich von Algier getötet worden, berichtet das Blatt am Montag.

Unter den Toten befänden sich zwei Anführer der Organisation, die aus der Untergrundorganisation Salafistische Gruppe für Predigt und Kampf (GSPC) hervorgegangen ist, hieß es. Außerdem seien zwei Soldaten und ein Zivilist ums Leben gekommen.

In den vergangenen Jahren verübte die AQMI zahlreiche Anschläge in dem nordafrikanischen Land. Die Al-Kaida des Islamischen Maghreb hatte sich auch zur Entführung der beiden Salzburger Wolfgang Ebner und Andrea Kloiber bekannt. Die beiden Urlauber aus Hallein wurden im Februar 2008 in Tunesien gekidnappt und in den Norden Malis verschleppt und nach 252 Tagen Ende Oktober wieder freigelassen. (APA/dpa)

 

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