Vanek bleibt Allstar ohne Punkt

26. Jänner 2009, 09:00
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12:11-Sieg nach Penalties für Auswahl der Eastern Conference

Montreal - Eine Show mit Torflut erlebten am Sonntag die 21.273 Zuschauer im ausverkauften Bell-Center von Montreal anlässlich des All-Star-Game der NHL. Im prestigeträchtigen Duell der besten Spieler der Western Conference gegen die Stars der Eastern Conference setzte sich der Osten mit 12:11 nach Penaltyschießen durch. Mit Thomas Vanek war erstmals auch ein Österreicher mit von der Partie. Der Stürmerstar der Buffalo Sabres erhielt 16:59 Minuten Eiszeit, blieb für die siegreiche Ost-Auswahl allerdings ohne Punkt.

MVP Kowaljew

Lokalmatador Alexej Kowaljew von den Montreal Canadiens wurde mit zwei Toren, einem Assist und einem verwerteten Penalty zum MVP (bester Spieler) der Partie gewählt. Nach Kowaljew verwandelte auch Alexander Owetschkin (1 Tor, 2 Assists) seinen Penalty, auf seiten der West-Stars scheiterten Shane Doan und Rick Nash an Torhüter Tim Thomas. Erst zum zweiten Mal nach 2003 gab es in einem All-Star-Spiel ein Penaltyschießen, mehr Tore fielen nur vor sieben Jahren beim 14:12 eines Nordamerika-Teams gegen eine Welt-Auswahl.

Für Vanek, der beim Starauflauf in Montreal keine Hauptrolle spielte, wird es ab Dienstag im Westen wieder ernst. Für die Sabres geht es mit dem Spiel in Edmonton weiter, dem ersten von vier Auswärtspartien hintereinander. "Wir wollen so viele Punkte wie möglich mitnehmen. Und im Februar haben wir viele Heimspiele, da wollen wir unsere Heimbilanz verbessern", sagte Vanek, der mit Buffalo mitten im Play-off-Rennen steckt.

Vierkampf um zwei Plätze

Nach gut der Hälfte der Saison sieht es im Osten derzeit nach einem Vierkampf um zwei Plätze zwischen den siebentplatzierten Sabres (53 Punkte/47 Spiele), Carolina Hurricanes (51/48), Florida Panthers (50/46) und Pittsburgh Penguins (50/48) aus.

Vanek erwartet ein hartes Rennen. "In der Eastern Conference kann jeder jeden schlagen. Wenn du nicht das beste Eishockey spielst, kannst du jedes Spiel verlieren", erklärte er im Gespräch. Er sieht die Sabres nach sieben Siegen in den zehn Spielen seit Jahresbeginn aber auch gut gerüstet: "Als Mannschaft haben wir in den letzten Wochen besser gespielt."

Für ihn persönlich ist es zuletzt aber nicht ganz nach Wunsch gelaufen. Nachdem er wochenlang die Torschützenliste angeführt hat, ist kurz vor Weihnachten der Faden gerissen. Nach nur vier Treffern in den jüngsten 17 Partien liegt er mit 28 Treffern aber immer noch auf Rang drei. "In den vergangenen drei, vier Wochen hat es mit den Toren nicht so geklappt, wie ich möchte. Ich habe gewusst, dass so eine Zeit einmal kommen wird. Das ist frustrierend, aber es wird wieder anders kommen", meinte Vanek. (APA)

 

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Thomas Vanek taucht vor Niklas Backstrom auf.

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