Zeitungen hoffen auf mehr Regierungswerbung

25. Jänner 2009, 18:34
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Medienstaatssekretär Ostermayer will mehr Presseförderung und die Werbesteuer "mittelfristig" streichen

Paris/Berlin/Wien - Frankreich fördert Zeitungen mit 200 Millionen Euro extra. Die SPD-Medienkommission will laut "Welt" Mehrwertsteuer auf Zeitungen streichen (in Österreich: 10 Prozent), Abos steuerlich absetzbar machen und das (strenge) Medienkartellrecht lockern.

Und Österreich? Medienstaatssekretär Josef Ostermayer hofft, trotz "wenig Spielraum" bei Budgetverhandlungen mehr Presseförderung zu holen; er plant zwei bis sieben Millionen mehr für den TV-Fonds und die Werbesteuer "mittelfristig" zu streichen. Weil das in der Werbekrise wenig bringt, regte der Zeitungsverband mehr Werbung der Regierung an. Ostermayer wirkte nicht abgeneigt. (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 26.1.2009)

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