Hautabriebspuren auf Jacke entdeckt

24. Jänner 2009, 16:28
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Zur DNA-Analyse nach Innsbruck geschickt - Asfinag dementiert Spekulationen zu Aufnahmen von Flucht der Täter

Wien - Jetzt gibt es möglicherweise doch eine vielversprechende Spur im Mordfall um den am 13. Jänner in Wien-Floridsdorf erschossenen Tschetschenen Umar Israilov: Auf einer kurz nach der Tat in einer Biotonne entdeckten Jacke sind Hautabriebspuren gefunden worden, bestätigte Oberst Rudolf Gollia einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung "Österreich" in ihrer Samstagausgabe.

Die Jacke war in der Nähe jener Supermarktfiliale gefunden worden, bei der die Mörder ihr Fluchtfahrzeug gewechselt haben dürften. Einer der Täter hat laut Gerhard Jarosch, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien, die Jacke getragen. Die Spuren werden nun im Innsbrucker Labor einer DNA-Analyse unterzogen, berichtete "Österreich".

Unterdessen hat die Asfinag Spekulationen zurückgewiesen, wonach sie Aufnahmen von der Flucht der Täter gemacht hat. "Die Verkehrsüberwachungskameras der Asfinag dienen zur Beobachtung des fließenden Verkehrs und des Straßenzustandes. Zweck der Kameras ist es, so rasch als möglich eingreifen zu können, sollte sich z.B. ein Unfall ereignen oder Gegenstände auf der Fahrbahn liegen. Bilder aus diesen Kameras werden nicht gespeichert", so der Autobahnerhalter in einer Aussendung.

Darüber hinaus seien die Kameras zur Mautüberwachung in Betrieb, die jedoch nur Bilder eines Fahrzeuges dokumentieren, bei dem keine Mautabbuchung stattgefunden hat. Bei der Section Control würden nur Fahrzeuge gespeichert, bei denen bei Passieren der überwachten Strecke eine Übertretung der erlaubten Geschwindigkeit festgestellt wurde. "Diese Daten werden direkt von der zuständigen Behörde ausgewertet und können von der Asfinag auch nicht abgerufen werden", hieß es. (APA)

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