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La Paz - Bolivien hat den argentisch-britischen Ölkonzern Chaco verstaatlicht. "Stück für Stück holen wir uns unsere Unternehmen zurück", sagte Präsident Evo Morales, als er das Dekret am Unternehmenssitz in der zentralbolivianischen Ortschaft Entre Rios unterzeichnete. Morales hatte bereits im Mai vergangenen Jahres die Verstaatlichung des Ölkonzerns angekündigt und anschließend mit der Eigentümergesellschaft Panamerican Energy über die Bedingungen verhandelt - ohne jedoch zu einem Ergebnis zu kommen.
Morales ließ sich bei seinem Besuch in den Chaco-Büros von Soldaten begleiten und bemängelte, dass die Ölfirmen die "bolivianischen Standards" nicht respektieren würden. "Wir wollen Partner, keine Bosse", sagte Morales. Der Präsident hat seit Beginn seiner Amtszeit im Jahr 2005 mehrere Unternehmen aus dem Gas- und Ölsektor sowie der Telekommunikationsbranche verstaatlicht. Am Sonntag stimmt Bolivien in einem Referendum über eine neue Verfassung ab, die eine stärkere Beteiligung der Ureinwohner am Wohlstand durchsetzen soll. (APA)
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Die Achse Venezueala,Bolivien,Kuba, sowie das Interesse Russlands an Kooperationen bei der Ölexploration - das kann was werden.
Da schauts dann aber schlecht aus für ein CIA/NSA "Putscherl".
"Wir wollen Partner, keine Bosse"
oder er hat es zu gut verstanden.
die replik westlicher energie-konzernchefs kann nur lauten:
"wir wollen profite und kein aufbegehren".
der gewinn der erdoel-foerderung bleibt nun im land und kommt ausserdem dem staat zugute ... nicht mehr irgendwelchen oligarchen und/oder auslaendischen investoren ...
imho das einzig richtige: sich nicht mehr ausbeuten zu lassen sondern die rohstoffe selbst zu verkaufen, am besten vorher noch veredeln um mehr gewinn in der verwertungskette abschoepfen zu koennen.
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