18 Tote bei US-Angriffen

23. Jänner 2009, 22:26
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Raketen von Drohne auf Militantenversteck abgefeuert - Angeblich mindestens fünf militante Ausländer unter den Opfern

Islamabad - Bei zwei mutmaßlichen US-Raketenangriffen im Nordwesten Pakistans sind am Freitag mindestens 18 Menschen getötet worden, wie aus pakistanischen Sicherheitskreisen verlautete. Unter den Toten sollen mindestens fünf militante Ausländer sein. Es waren die ersten derartigen Angriffe seit der Amtsübernahme des neuen US-Präsidenten Barack Obama. Die Stammesgebiete nahe der afghanischen Grenze gelten als Rückzugsgebiete für Kämpfer der Taliban und des Terrornetzwerks Al Kaida.

Die mit den USA verbündete Regierung in Islamabad protestiert routinemäßig gegen derartige Angriffe. Viele Beobachter gehen aber davon aus, dass es sich bei diesen Protesten lediglich um Lippenbekenntnisse handelt. Die Regierung wolle nämlich nicht einräumen, dass sie den USA im Kampf gegen die islamischen Extremisten stillschweigend Angriffe aufs eigene Territorium gestattet habe. (APA/AP)

 

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