Kampf um gestrandete Wale

23. Jänner 2009, 18:37
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Vor Australien sind 50 Wale auf einer Sandbank gestrandet - 45 der Meeressäuger trotz Rettungsbemühungen verendet

Hobart - Auf einer Sandbank vor der australischen Insel Perkins nordwestlich von Tasmanien sind 50 Pottwale gestrandet. 45 von ihnen verloren dabei ihr Leben - trotz Anstrengungen der Tierschützer, sie behutsam ins Meer zurückzubewegen. Die Tierschützer versuchten am Freitag, das Leben der fünf übrigen Wale zu retten, indem sie die Meeressäuger immer wieder mit Wasser begossen. Sie hoffen, dass sie die Wale so in der nächsten Flut retten können. Um die Insel gibt es jedoch viele Sandbänke, was eine Rettung erschwert.

Allein in den vergangenen zwei Monaten sind 250 Wale im Nordwesten Tasmaniens gestrandet. Warum Wale immer wieder stranden, ist nicht geklärt. Liz Wren vom Tasmania Parks and Wildlife Service sagte, möglicherweise hätten die Pottwale bei rauer See die Orientierung in der schmalen Seestraße zwischen dem australischen Festland und der Insel Perkins verloren. Oftmals kehren Wale, die in stundenlangen Rettungsaktionen ins Meer zurück bugsiert wurden, desorientiert und geschwächt an denselben Strand zurück.

Pottwale sind die größten unter den Zahnwalen. Sie können bis zu 18 Meter lang werden. (APA/AP/dpa/red)

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