Einfachere VPN-Verbindungen zu IPSec-Gateways

23. Jänner 2009, 11:20
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Microsoft hat in Windows 7 die Unterstützung für IPSec erweitert - mit DirectAccess steht über IPv6 eine Alternative zu Verbindungen via VPN bereit

Microsoft hat unter Windows 7 offenbar die Unterstützung für das Sicherheitsprotokoll IPSec erweitert und vereinfacht. Microsofts kommendes Betriebssystem unterstützt einem Wiki-Eintrag von strongSwan zufolge die Standards IKEv2 (Internet Key Exchange in Version 2) und Mobike (Mobility and Multihoming Protocol), die über die Funktion Agile VPN integriert sind. Damit ist es laut heise möglich eine einfache Verbindung zu einem reinen VPN-Gateway herzustellen.

Bislang nur über L2TP

Bislang hat Windows bei IPSec auf das L2TP (Layer 2 Tunneling Protokoll) zur Verbindung zweier Hosts über ein VPN zurückgegriffen. Die Verbindung konnte daher nur zu einem Windows Server oder ein L2TP-kompatibles IPSec-Gateway hergestellt werden. Informationen dazu wurden im TechNet-Blog bereits im Dezember veröffentlicht.

DirectAccess statt VPN

In Windows 7 ist zudem über IPv6 eine alternative Verbindung über das neue Feature DirectAccess möglich. Rechner können damit ohne VPN-Verbindung beispielsweise in einem Unternehmens-Netzwerk verbunden werden. IPv6, das die Anzahl der IP-Adressen im Internet deutlich erweitert, soll bereits in Windows Server 2008 RC2 vollständig integriert sein. (red)

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