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derStandard.at hat auf den Straßen Wiens nachgefragt, was von der Verschrottungsprämie gehalten wird.
Wien - Aus der Geldnot wird ein Marketinginstrument: Weil Finanzminister Josef Pröll für die Verschrottungsprämie für Alt-Pkws nicht mehr als 22,5 Millionen Euro aus dem Bundesbudget hergeben will, soll in das Gesetz ein Deckel eingebaut werden. Damit gilt ab April, dem Startzeitpunkt der Aktion, für Autokäufer das "Windhund-Prinzip", auch umschrieben mit "First come, first served" oder "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst". Dies stellte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) am Freitag fest, als er mit Vertretern der Autobranche die Eckpunkte der kommenden Verschrottungsprämie (der Minister bleibt beim Ausdruck "Ökoprämie" ) vorlegte.
Der STANDARD hat bereits berichtet, dass es kein CO2-Limit für den Neuwagen geben wird, dessen Kauf subventioniert wird. Man wollte einer Branche einen "guten Impuls geben", die Maßnahme "einfach gestalten" und sie nicht "durch andere Maßnahmen überlagern", verteidigte Mitterlehner den Wegfall der Ökoklausel. Dass die mit im Land produzierten Autos zu tun hat, die teilweise über einer Grenze gelegen wären (BMW X3, gebaut in Graz), stritten Minister und Branchenvertreter ab.
Die weiteren Details der Prämie:
Ingo Natmessnig, Sprecher der Automobilimporteure, sagte, er erwarte ungefähr 30.000 durch die Prämie ausgelöste Verkäufe. Dies wären etwas mehr als zehn Prozent der üblicherweise pro Jahr verkauften Pkws in Österreich (heuer dürften es angesichts der Rezession maximal 280.000 werden, so optimistische Schätzungen). Mitterlehner sagte am Freitag weiters, er erwarte, dass nun "Ruhe" ist mit Forderungen der Autobranche (etwa nach Abschaffung der Normverbrauchsabgabe oder der Senkung der Mineralölsteuer). Er schloss auch Prämien für andere Branchen aus. Warum nur Auto? "Das ist eine Schlüsselbranche." (szem, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 24./25.1.2008)
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offensichtlich am Markt vorbeiproduziert. Die Autos sind zu teuer und nicht effizient genug. Der hohe Spritpreis im Sommer hat vielen die Augen geöffnet und es wird weniger gefahren. Also Autos bauen die weniger Sprit brauchen und weniger CO2 ausstossen. Das hat sich in den Konzernen noch nicht bis zur Spitze in den Köpfen verankert. Aber wie auch. Ich habe noch keinen Konzernchef in einem Kleinwagen fahren sehen. Die zeigen sich immer nur in den Limousinen.
was umso sträflicher ist, weil so viele arbeitsplätze davon abhängen und die hohen managergehälter und prämien ja nur dafür bezahlt werden, daß sie dieser verantwortung gewachsen sind.
wenn ein standler zu viele leberkässemmeln auf der budel liegen hat, muß er ja auch selbst die konsequenzen tragen und hinterfragen, ob er sich diese geschäftsstrategie leisten kann.
Unternehmen mit pfiffigen Ideen könnnen gestützte Altideen nicht konkurrieren, weil das Neue an und für sich Hürde ist.
Wäre ein Nachdenken über ERollies für die Leute nicht sinnvoller?
Auch Stirling KraftWärmekopplung wie in Schweden mindert den Energieverbrauch beträchtlich.
Passt Grokonellen nicht in das Beuteschema? Wer kann ohne zentraler Energieversorgung Leute bei Protesten mit Stillstand bedrohen?
Wir gehören den Grokonellen - und nur wir können das ändern mit Mitbestimmung.
Da verlängern sich Grokonelle lieber selber die Herrschaft und lassen Konkurrenzmeinung von unabhängigen Richtern abhängen.
Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.
(Voltaire)
ich frag mich ja, wieso das altauto überhaupt auf mich angemeldet sein muß. es würde doch reichen, ein fahrtüchtiges altauto mit gültigem pickerl beim händler abzugeben. es wär ein optimales dreiergeschäft, wenn ein mensch, der sich kein neues auto leisten kann, meinen (jüngeren) wagen kauft, ich kann mir dann einen neuen leisten und der händler kriegt das alte zum verschrotten. das gesamtergebnis ist ja das selbe.
Ich möchte seit 2 Jahren ein Elektroauto kaufen. Es gibt aber keines, obwohl seit Jahren die Serien-Elektroautos "in 2 Jahren am Markt" sein sollten. Bloss die 2 Jahre werden immer vor uns hergeschoben, und die Auto- und Ölindustrie denkt gar nicht dran, wirklich Elektroautos zu verkaufen.
Wenige Großkonzerne kontrollieren den Markt, nicht die Konsumenten.
Elektroautos wären nur in einem sehr speziellen Bereich sinnvoll/wirtschaftlich (innerstädtischer Verkehr) - und da gibt es in Österreich den öffentlichen Verkehr.
Für wenige potentielle Kunden alleine "XYZ123" rechnet sich die Produktion einfach nicht.
Nebenbei: Vor ein paar Jahren hat der VW-Konzern zwei sehr verbrauchsarme Fahrzeuge (3-l-Lupo und Audi-A2) im Programm gehabt - WAS WAR?
Die Kunden haben diese Fahrzeuge nicht gekauft!
Fahrtüchtige Fahrzeuge werden verschrottet das ist doch verrückt! Die meisten Autos aus dieser Zeit (z.B. VW Golf) verbrauchen wesentlich weniger Sprit als jene Modelle durch welche sie vermutlich ersetzt werden, erst Recht da jetzt da der Neuwagen unbegrenzt viel emittieren darf!
Dazu kommt die Energie und das CO2 dass bei der Produktion der neuen Fahrzeuge angefallen ist. Das alte Fahrzeug wird einfach vernichtet obwohl es schon gebaut ist und daher das CO2 zum Bau bereits emittiert wurde!
Alle Menschen die gar nicht Auto fahren müssen nun über ihre Steuerleistungen den Neuwagenkauf jener Menschen quersubventionieren die sich im Gegensatz zu Ihnen ein Auto leisten können. Das ist Umverteilung von Unten nach Oben!
Umwelttechnisch ist eine Verschrottung eines funktionierenden Fahrzeuges aber dennoch blödsinn.
Nur wenn man bedenkt das es einige Leute gibt, die für einen Wagen bsher maximal 5.000 € ausgeben können, ist diese Prämie eine Chance einen Neuwagen günstig zu kaufen.
Weil mehrere Hersteller schon Kleinwagen um 7990 € im Programm haben (die Kleinwagen von heute sind so gross wie Kompaktwagen von damals, also zB.: 3er Golf)
Wenn man jetzt 3-5 Jahre Garantie (keine Reparaturen) + 3 Jahre Service gratis (Chevrolet, usw..) miteinberechnet, ist der Neuwagen wesentlich günstiger als ein 98er 4er GOLF (sogar 3er GOLF TDIs!!) um 5-6.000 € mit 200tKM und Reparaturen.
5 Jahre später...der Golf ist dann Schrott und der Neue fährt dann noch.
ich habe hier viele postings gelesen, wo die leute von ihren alten autos schwärmen. kann man also abziehen, und die brauchen wohl auch nicht unbedingt den finanziellen anreiz, hätten auch so genug geld, leisten sich aber nicht auf knopfdruck einfach ein neues auto.
Es erscheint die Politik denkschwach, mit "Schadanreizen" Umsatz zu generieren.
Es ist für die Politik ein Geschäft, weil die Steuern und Abgaben jeder Schrottprämie über den Extraumsatz mehrfach kompensiert werden, aber uns mit 45 Millionen in Rechnung gestellt werden.
Nützlicher wären Umwelttickets für Autoverzichter gewesen, weil nicht gekaufte Autos kein Öl mehr verbrauchen, keine Straßen belasten und die Lebensqualität aller verbessern.
Auch Förderung von Brauchwasser aus Regenwasser wäre für alle ein großer Nutzen.
Leider sind Grüne an HaHa (88) Leiberl interessiert statt den Rest von Anstand für Bürger zu gebrauchen.
Wer kauft sich ein neues Auto, nur weil er 1.500 eur bekommt, wenn sein altes Auto noch fahrtauglich ist?
Wer heute gut verhandelt, bekommt sowieso einen sehr guten Rabatt beim Neukauf. Dieser wird durch diese Förderung wieder untergraben. Also die Autofirmen werden diesen Betrag gleich wieder draufschlagen.
Man kann das Geld gleich den Autofirmen überweisen. Das würde sehr viel weniger Verwaltungsaufwand bedeuten und wäre somit effizienter.
Ich weiß, die eigentliche Idee ist, dass die Privaten gespartes Geld locker machen, aber das wird derzeit kaum funktionieren, wenn die Arbeitsplätze überall wegbrechen.
Jedoch für die Leute die sich immer nur einen gebrauchten Wagen um die 5.000 € leisten konnten, ist dies eine lohnende Angelegenheit.
Hyundai, Chervrolet, Kia, Dacia usw... haben Neuwagen ab 7990 € (bis zu 11.000 €)
Kleinwagen sind Heute die Kompaktwagen von damals, mit 3-5 Jahren Garantie und teilweise 3 Jahre keine Servicekosten (Chevrolet)
Wenn man jetzt berücksichtigt, was so Trott*ln für einen
- alten 97/-98 3erGolf (160tKM; 5000 €; kein Witz)
- 99-01er Astra, 4er Golf mit 180tKM und keine EXTRAS, 9Jahre alt,für 6000€
- ein Kombi mit 240tKM für 5.000€
... haben wollen, dann ist das schon ein gutes Angebot.
Weil der neue 3 oder 5 Jahre ohne Risiko zu fahren ist und Inspektionen günstiger sind, (nur Verschleissteile.
Anscheinend werden aber alte Golf, etc. im Wert höher eingeschätzt als diese Billig- Kleinwagen. Jedenfalls hat ein Golf ein besseres Image, als ein Dacia, oder einer dieser Koreaner ;-)
Und das spielt beim Kauf keine unwesentliche Rolle, oder? Also ich fahre auch lieber mit einem 10 Jahre alten Golf, als mit einem dieser Billig- Kleinwagen.
Für diese Leute (die immer ältere Gebrauchtwagen kaufen) rechnet sich so ein Neuer.
Von den Kosten her, ist man mit dem Neuwagen besser dran als mit einem 10 Jahre alten Kompaktwagen wie Golf, Astra, Focus, Fiesta etc....
Der Verbrauch ist sicherlich der gleiche bei einem neuen Benziner im Kleinwagen 2009 wie bei einem alten TDI in einem Kompakten mit 98er Baujahr.
Meistens fahren solche Leute den Wagen bis er komplett unrentabel wird, also bis zum Schluss. Da ist das Image nicht wichtig, da gehts nur um die Mobilität.
Mir wäre es jedenfalls lieber ich fahre 5 Jahre mit Garantie, als bei einem Alten, alle Jahre irgendwas reparieren zu müssen. Der Wertverlust ist da, nur eben bei 8.000 € marginal auf eine Laufzeit von 15 Jahren.
Ja, ab einem Alter von 10 Jahren steigen die Reparaturkosten übermäßig an. Aber der Wertverlust sinkt gegen Null. Ich habe deshalb mein 11 Jahre altes Auto auch verkauft, weil mir die regelmäßigen Reparaturen auf die Nerven gingen.
Die meisten schrecken aber trotzdem vor der teuren Neuanschaffung zurück. Vielen sind wahrscheinlich diese kleinen Billigautos auch zu klein.
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