CNN: 26,9 Millionen Nutzer sahen Live-Stream

22. Jänner 2009, 21:26
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Rund 38 Millionen verfolgten Geschehen im TV - Hinzu kamen zig Millionen Internet-Nutzer

Mindestens 74 Millionen Menschen haben die Vereidigung von US-Präsident Barack Obama in den USA verfolgt. Zwei Millionen waren nach Washington gekommen, um "live" dabei zu sein. Allerdings konnten die meisten von ihnen Amerikas historische Stunde nur aus weiter Ferne erleben - zum Teil bis zu zwei Kilometer entfernt oder auf großen Leinwänden.

An den Fernsehschirmen sahen US-Medienangaben zufolge etwa 37,8 Millionen Zuschauer die Direktübertragung. Hinzu kamen zig Millionen Internet-Nutzer, die das Geschehen an ihren Laptops und Computern verfolgten: CNN meldete 26,9 Millionen Nutzer, die den Live-Stream des Nachrichtensenders online sahen. Beim Fernsehsender MSNBC waren es nach eigenen Angaben 9,1 Millionen.

Kein TV-Rekord

Die Zahl der Fernsehzuschauer allein bescherte der Übertragung der Obama-Feiern allerdings keinen Rekord: Der Amtsantritt von Ronald Reagan im Jänner 1981 hatte laut "USA Today" 41,8 Millionen Amerikaner vor die Fernseher gelockt. Bei Bill Clinton und George W. Bush waren es bei ihren ersten Vereidigungen jeweils etwa 29 Millionen gewesen.

Obama stieß auch bei Österreichs Fernsehzuschauern auf reges Interesse: Jeder zweite Fernsehzuschauer verfolgte am Dienstag auf ORF 2 die eineinhalbstündige Liveübertragung zur Amtseinführung. Durchschnittlich schalteten 853.000 Österreicher die ZiB-Sondersendung ein - zwischendurch waren es sogar mehr als eine Million, hatte der ORF mitgeteilt. In Deutschland saßen mehr als elf Millionen Menschen vor den Fernsehgeräten, als Obama vereidigt wurde. (APA/dpa)

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