Ringier legte Höchstgebot für serbische Zeitschrift "NIN"

22. Jänner 2009, 13:45
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800.000 Euro für 61,5-prozentigen Anteil

Die Schweizer Mediengruppe Ringier hat den höchsten Preis für die Übernahme der ältesten serbischen Wochenzeitschrift "NIN" geboten. Der Medienkonzern will 800.000 Euro für den zum Verkauf stehenden 61,5-prozentigen Anteil zahlen. Außerdem wurden Investition in der Höhe von 186.607 Euro in Aussicht gestellt. Der zweite Bieter, das Belgrader Boulevardblatt "Vecernje novosti", legte ein Offert über 760.000 Euro für den "NIN"-Anteil, berichtete die ebenfalls zu Ringier gehörende Tageszeitung "Blic" am Donnerstag.

Die 1935 gegründete Zeitschrift befindet sich zu 87 Prozent im Staatsbesitz, 10 Prozent gehören dem Zeitungsverlag "Politika" und die restlichen 3 Prozent den Mitarbeitern der Zeitschrift.  Die Zeitschrift wurde nach dem Zweiten Weltkrieg durch ihren "NIN"-Literaturpreis bekannt, welcher inzwischen zum wichtigsten Literaturpreis Serbiens geworden ist. (APA)

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