Rohstoffpreise ziehen wieder an

22. Jänner 2009, 13:22
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Trotz derzeitiger Tiefstände deutlicher Anstieg erwartet

Wien - Rohstoffpreise werdem mittel- und langfristig wieder deutlich ansteigen, geht aus einer Studie der Beratungsfirma Roland Berger hervor. Europa sei davon besonders betroffen, da es "massiv auf Rohstoffimporte angewiesen ist". Die EU muss demnach schon heute rund 50 Prozent der fossilen Energieträger Öl, Gas und Kohle importieren, 2030 würden es 70 Prozent sein.

Bei Industriemetallen sehe es nicht besser aus: Fast die Hälfte der benötigten Kupfererze und -konzentrate müssen Unternehmen außerhalb der EU einkaufen, bei Eisen sind es 85 Prozent, bei Metallen für Hightech-Produkte wie Titan, Tantalum und Platin sogar 100 Prozent. Außerdem konzentrieren sich Abbau und Produktion wichtiger Metalle geografisch auf wenige, politisch oft instabile, Regionen, so Gartner.(APA)

 

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