Konsumentenschützer warnen vor www.skype.at

22. Jänner 2009 13:12
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    Achtung vor skype.at

Konsumenten, die kostenlos im Internet telefonieren wollten, bekamen Rechnung über 96 Euro

Konsumentenschützer warnen vor Webseiten im Internet, die mit der kostenlosen VoIP-Software Skype werben, in Wahrheit aber Kosten von rund 200 Euro nach sich ziehen. So ist etwa unter dem vermeintlichen Österreich-Webauftritt skype.at eine Seite der deutschen Firma Content Services Ltd. gehostet. Mit dem Versprechen, via Skype kostenlos im Internet telefonieren zu können, werden User aufgefordert, ihre Adressdaten anzugeben, um die Software herunterladen zu können. Mit der Übermittlung der persönlichen Daten schließt der User jedoch einen Vertrag ab und verpflichtet sich dem Anbieter 96 Euro pro Jahr zu zahlen. Die Vertragslaufzeit ist auf zwei Jahre angesetzt. Was dem zahlenden Kunden geboten wird, ist allerdings nicht ersichtlich.

skyp.at, scyp.de, scype.de, skyp.de und scipe.de

Wie Skype auf Anfrage von pressetext mitteilte, sind neben skype.at auch die Domains skyp.at, scyp.de, scype.de, skyp.de und scipe.de betroffen, die allesamt auf denselben Anbieter opendownload.de zurückführen. "Das ist eine ernste Angelegenheit. Wir haben sofort rechtliche Schritte eingeleitet und hoffen, die Domains so schnell wie möglich vom Netz zu bekommen", erklärt eine Skype-Sprecherin im Gespräch mit pressetext. Usern rät sie, Skype-Software ausschließlich über die echte Homepage http://www.skype.com zu beziehen.

"Das Problem ist, dass viele Konsumenten die Falle erst dann bemerken, wenn sie die Rechnung über 96 Euro erhalten. Die Firma hinter diesen irreführenden Angeboten ist der Arbeiterkammer bereits einschlägig bekannt", sagt Konsumentenschützer Gernot Fieber von der Arbeiterkammer Oberösterreich http://www.arbeiterkammer.com im Gespräch mit pressetext. "Content Services Ltd. betreibt ebenfalls die Seite opendownload.de, über die es bereits viele Konsumentenbeschwerden gegeben hat", so Fieber, der betroffenen Kunden rät, sofort den Rücktritt von dem Vertrag zu erklären. Hierfür stellt die Arbeiterkammer einen Musterbrief zur Verfügung .

Widerruf

Die Betreiber der Seite gehen besonders dreist vor, wenn es um das gesetzlich verankerte Widerrufsrecht geht. User müssen vor Absenden des Formulars ausdrücklich auf das Widerrufsrecht verzichten. "In keinem Fall soll man der Zahlungsaufforderung nachkommen. Mahnungen sollten ebenfalls ignoriert werden", sagt Fieber. Dieser Auffassung schließen sich auch deutsche Verbraucherschutzzentralen an. Selbst wenn mit Klagen gedroht wird, soll man sich nicht einschüchtern lassen. "Bislang ist ein derartiger Fall noch nie vor Gericht gekommen", berichtet Fieber, obwohl das für die Konsumentenschützer durchaus wünschenswert wäre. "Hier existieren rechtliche Bereiche, die nicht eindeutig formuliert sind. Daher wäre es ein Glücksfall für uns, wenn diese Fragen einmal geklärt würden", sagt der Konsumentenschützer.

Infos

"Kein Unternehmen, das einen kostenlosen Dienst anbietet, verlangt derart ausführliche persönliche Informationen", so Fieber. Dieser Umstand allein sollte bereits alle Alarmglocken aktivieren. Die Software sollte immer vom Anbieter direkt bezogen werden. Im Fall von skype.at zielt der Betreiber jedoch genau auf diese vermeintliche Sicherheit ab.

Content Service Ltd. war für pressetext für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Die kostenpflichtige Rufnummer verweist lediglich auf eine weitere Service-Firma ohne Telefonnummer, die für Support sowie Kundenanfragen zuständig sei. (pte)

 

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Posting 1 bis 25 von 227
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mazaik
30.01.2009 01:44
ACHTUNG: Nun auch mit "DVB viewer"

Jetzt macht die Firma die gleiche Masche auch mit dem TV-Programm DVB viewer. ACHTUNG: http://dvb-viewer.de ist die FALSCHE Seite! Auch hier wird wieder ein Abonnement für 96Euro/Jahr abgeschlossen. Wie dreist kann man sein?

aners
 
30.01.2009 16:10
das selbe machen sie schon länger

mit dem adobe flash player und divx player
opendownload.de oder so...

Simon fffff
 
26.01.2009 15:10
Zahlung rückgängig

bin auch dumm genug gewesen und habe die rechnung über 192€ bekommen, habe panik bekommen und des gesamten betrag überwiesen, bin von Kino.to auf die seite gekommen, da ich einen player brauchte, dachte das ist gratis, das der player ja auch gratis ist. irgendeine möglichkeit dass ich das Geld wieder bekomme? eher nicht oder? MOFOS

untitled
26.01.2009 16:26

denke eher nicht..

aners
 
26.01.2009 14:59
is das nicht der selber verein der

firstload betreibt?

werwolfi
25.01.2009 19:52

ich dachte domain grabbing ist nicht mehr erlaubt?

wie kommen die zu "skype.at"? ein vertrag, der unter vorspiegelung eines offiziellen skype-auftritts zustande kommt, müsste doch automatisch sittenwidrig und nichtig sein - oder? irgendwelche juristen mit spezialgebiet markenrecht in the house?

wer von "skyp.at" was kauft, ist ein bisserl selber schuld... aber mit solchen lesefehlern rechnen diese gauner.

untitled
26.01.2009 16:33

du könntest dir auch microsoft.at registrieren, sofern diese domain frei wäre.. eine etwaige verletzung des markenrechts hindert dich nicht daran.

http://www.nic.at/service/r... rmationen/

als markeninhaber kannst du dir imho auch nicht einfach von nic.at die domain übertragen lassen, sondern musst vor gericht klagen...

werwolfi
26.01.2009 19:59

aha, so isses... sie prüfen es nicht seitens nic.at.
was nicht heißt, das domaingrabbing bei markenrechtsverletzung erlaubt wäre...schon seltsam, dass die so lange schindluder treiben können und nicht längst von skype eine unterlassungsklage am hals haben.

im augenblick ist die ausnehmerseite noch voll in betrieb.

PlusMinus
24.01.2009 09:01
auf auf

Herr Wirtschaftsminister !! Da gibt´s doch gleich was, wo sie sich so richtig profilieren könnten.
Den Provider ausfindig machen, und die Seite vom Netz nehme kann doch wirklich nicht so schwer sein.
Wie wär´s mit einer einstweiligen Verfügung? "Gefahr im Verzug" ist bei solchen betrügerischen Machenschaften ja wohl gegeben, oder ?

F F
24.01.2009 09:50

Und eine reizvolle Aufgabe für unsere Justizministerin, welche ja im Internet ja sehr firm ist und jedes Bild überwachen will.

hopper
24.01.2009 03:52

Die können mitunter sehr hartnäckig sein, mein Bekannter ist mal auf eine ähnliche Seite mit Berufsberatung reingefallen. Obwohl ein Freund von uns Anwalt ist uns sich dessen gleich angenommen hat kommen nach über einem Jahr noch immer die Drohungen und Anwaltsschreiben der Firma.

Strongheart
 
24.01.2009 12:20
"..nach über einem Jahr noch immer die Drohungen und Anwaltsschreiben der Firma."

Wen störts ? Hunde, die bellen, beißen nicht ;-)
Wenn sie nach einem Jahr noch immer nur drohen, kann man sie nicht ernst nehmen.

hopper
24.01.2009 17:48
naja so unbeschwert war es dann auch nicht

Es kamen nicht immer die selben Briefe, einmal hatten kamen sie mit der Anschuldigung des vorsätzlichen Betrugs, dann hat man das erwidert, dann kam wieder ein neuer Versuch durch irgendein anderes Schlupfloch einem die Schuld unterzujubeln. Auch wenn man sich unschuldig fühlt, aber einen Anwalt dauerhaft auf den Fersen zu haben der auf biegen und brechen versucht etwas zu finden und einem die Antwortschreiben verdreht und das auch noch auf Dauer hat schon etwas sehr beunruhigendes.

F F
24.01.2009 09:51

Solchen Unrechts-Anwälten gehört Berufsverbot auferlegt

cecotto
23.01.2009 23:43
Chris-08
23.01.2009 16:05
ich hab schon überlegt ob ich mich anmelden soll...

ich mag die lustigen Briefen der Katja Günther aus München. Obwohl - beim ersten Brief hab ich mich noch geschreckt, damals hies der Anwalt noch anders. Mittlerweile ist das 3 Jahre her, im Sommer hab ich das letzte Mal (zum 4. Mal) Post bekommen. Das Wichtigste ist ruhig bleiben - die Firma gibt es nur auf dem Papier, da kann niemand was einklagen... :-)

Der auf der Nudelsuppen dahergschwommen is
 
23.01.2009 15:18
kann denn skype.com gar nichts dagegen machen?

Doppelter Doktor
 
28.01.2009 12:35
Klage nach UWG & Markenschutzgesetz

Sicher könnten sie das, aber dafür müssten die Amis erst mal ihren Hintern bewegen. Lieber kämpfen sie gegen islamische Terroristen :-) *ironieende*

Nikolai Shostakovich
23.01.2009 15:06
möglichst viele

falsche namen ausfüllen und abschicken...

Doppelter Doktor
 
28.01.2009 12:36
IP Adresse

Aber schau dabei drauf, dass Du Deine IP Adresse verschleierst...

Achmo Ledbid
23.01.2009 14:02
was kann man dagegen machen?

am besten wäre es, die privatadressen aller 189 nationalratsabgeordneten in das skype.at formular mühsam einzugeben. sonst wird es nie ein gesetz gegen solche machenschaften geben.

Ribak
24.01.2009 19:57

Nina, 25?
; )

eraser head
23.01.2009 13:03

Rote Striche gegen die mittlerweile nervigen Mahnungen von Rechtsanwältin Katja Günther, die im Auftrag von Content Services Ltd. abzockt!!!

http://www.youtube.com/watch?v=X2fUuKHvri4

cantanto
24.01.2009 10:30
Da gibt es auch in Wien ein gutes Beispiel

Der Herr Rechtsanwalt hat Mahnungen und Drohungen geschrieben. Damals ging es um Impressum und Copyright im Internet. Mittlerweile vertritt und hilft er verurteilten Betrügern bei Immobiliengeschäften.
http://www.rechtsinfo.at/

jo-mei
23.01.2009 14:12
die kenn ich auch

was soll man tun? einfach ignorieren?

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