Ubuntu-Gründer freut sich auf Windows 7

22. Jänner 2009, 12:33
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Mark Shuttleworth erwartet einen "sauberen Kampf" im Netbook-Segment

Der Gründer der Linux-Distribution Ubuntu und Canonical-Chef Mark Shuttleworth begrüßt Microsofts kommendes Betriebssystem Windows 7, berichtet The Register. Denn Shuttleworth erhofft sich mit Windows 7 faire Verhältnisse im Kampf um die Vorherrschaft bei Netbooks.

Lizenzen

Nachdem sich Windows Vista aufgrund hoher Systemanforderungen nicht besonders gut für die stark nachgefragten, aber eher schwachen kleinen Laptops eignet, haben die Redmonder den Vorgänger Windows XP wiederbelebt und in einer Sonderedition zu Tiefstpreisen an die Netbook-Hersteller lizenziert.

Windows 7s Netbook-Tauglichkeit würde dazu führen, dass Microsoft künftig wieder volle Lizenzpreise auch von Netbook-Bauern einfordern wird.

Lob

Der Ubuntu-Erfinder lobt allerdings auch die Verbesserungen an Windows. Er habe die Testversion von Windows 7 ausprobiert und zeigte sich erfreut darüber, dass Microsoft die Nutzerfreundlichkeit erhöht hat. "Ich glaube, es wird ein großartiges Produkt", so Shuttleworth.

Arbeiten an Linux

Gleichzeitig sieht er das neue Windows als Ansporn für die Weiterentwicklung Ubuntus. Version 9.04 "Jaunty Jackalope", die schon für April geplant ist, wird die Grundlage für gravierende Designänderungen stellen, die dann mit Ubuntu 9.10 im Oktober 2009 umgesetzt werden sollen. (zw)

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    "Ich glaube, es wird ein großartiges Produkt"

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