Intel streicht bis zu 6.000 Stellen

22. Jänner 2009, 09:25
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Nach starkem Gewinn- und Umsatzeinbruch

Der weltgrößte Chiphersteller Intel streicht nach einem Gewinneinbruch weltweit 5.000 bis 6.000 Stellen. Angesichts der globalen Wirtschaftskrise werden zwei Fabriken in Malaysia und auf den Philippinen geschlossen, wie der US-Konzern am Mittwochabend am Firmensitz im kalifornischen Santa Clara mitteilte.

Produktion angehalten

In einer US-Fabrik in Hillsboro (Oregon) werde die Produktion angehalten. In einem Werk am Konzernsitz werde sie teilweise beendet. Einigen von den Einschnitten betroffenen Beschäftigten würden andere Arbeitsplätze bei Intel angeboten, hieß es. Die Umstrukturierung solle bis Ende 2009 abgeschlossen werden.

Konjunkturtalfahrt

Der Chip-Riese hat die Konjunkturtalfahrt zum Jahresende voll zu spüren bekommen. Der Gewinn brach im Schlussquartal auch belastet von Abschreibungen um 90 Prozent auf 234 Millionen Dollar (181 Mio. Euro) ein. Der Umsatz fiel um fast ein Viertel auf 8,2 Milliarden Dollar.

Intel gilt als wichtiger Indikator für die gesamte Technologiebranche. US-Konkurrent AMD legt seine neuesten Zahlen an diesem Donnerstagabend vor. (APA/dpa)

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