ETA bekennt sich zu Ermordung eines Geschäftsmannes

21. Jänner 2009, 12:27
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71-Jähriger wollte Terrororganisation kein Geld zahlen - Anschläge gegen Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke im Baskenland angekündigt

Madrid - Die baskische Untergrundorganisation ETA hat sich zur Tötung eines 71-jährigen Geschäftsmanns im Dezember bekannt. Ignacio Uria Mendizabal sei erschossen worden, weil er sich geweigert habe, Geld an die ETA zu zahlen, hieß es in einer auf der Website der Zeitung "Gara" am Mittwoch veröffentlichten Erklärung.

Außerdem habe er Verbindungen zum Bau von Hochgeschwindigkeitsstrecken für Züge im spanischen Baskenland gehabt. Zugleich kündigte die Untergrundorganisation Anschläge auf das Zugprojekt an. Dem Kampf der ETA für ein unabhängiges Baskenland fielen seit 1968 mehr als 825 Menschen zum Opfer. (APA/AP)

 

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