Saab will Produktion aus Österreich abziehen

20. Jänner 2009, 15:45
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Fertigung von Cabriolets 9-3 von Magna Steyr soll wieder ins Stammwerk nach Trollhättan geholt werden

Stockholm/Rüsselsheim  -  Offenbar will der schwedische Autohersteller Saab die bisherige Fertigung von Cabriolets 9-3 von Magna Steyr in der Steiermark wieder ins Stammwerk nach Trollhättan holen. Zudem verhandeln Saab und Opel - beide gehören zum schwer angeschlagenen US-Konzern General Motors - auch über die Rückverlagerung der Produktion nach Schweden.

Zusammen mit der Verlagerung des neuen 9-5-Modells aus Rüsselsheim könne man eine wesentlich höhere Auslastung der eigenen Jahreskapazität von 170.000 Wagen erreichen, heißt es in schwedischen Medienberichten. Sie lag zuletzt bei nur 50 Prozent. Saab ist einer der kleinsten Autohersteller in Europa und hat als GM-Tochter seit 1996 keine Gewinne mehr eingefahren. Opel hatte 2005 bei einer internen GM-Ausschreibung den Zuschlag aus Detroit für das 9-5-Modell bekommen-

Als Hintergrund gelten Bemühungen unter Einschluss der schwedischen Regierung, den chronisch mit roten Zahlen kämpfenden Saab-Konzern als eigenständigen Hersteller am Leben zu erhalten. GM hat Saab vor dem Jahreswechsel zum Verkauf angeboten, bisher aber keinen Interessenten gefunden. Zum Wochenbeginn hatte die US-Fachzeitschrift "Automotive News" berichtet, dass der Mutterkonzern die schwedische Tochter ab sofort selbstständiger handeln lassen wolle, um sie für potenzielle Käufer attraktiver zu machen. (APA/dpa)

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