Premiere vor Gericht gegen P2P-TV- Software erfolgreich

20. Jänner 2009, 12:39
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"Cybersky TV" darf nicht mehr vertrieben werden - Premiere witterte Gefahr für seine kostenpflichtigen Inhalte

Der Bezahlsender Premiere  war mit einem Einspruch beim deutschen Berufungsgericht erfolgreich und hat damit die weitere Verbreitung der P2P-Fernsehsoftware "Cybersky TV" unterbunden. Nach dem Urteil darf Cybersky-TV-Entwickler Guido Ciburski seine Software weder anbieten, noch verbreiten und/oder betreiben, meldet Heise

Gefahr für kostenpflichtige Inhalte

"Cybersky-TV" ermöglicht es, Fernsehsendungen aus aller Welt über das Internet ansehen. Die AnwenderInnen können dabei die Peer-to-Peer-Technik (P2PTV) nutzen und ähnlich wie in Tauschbörsen Sender anbieten oder ansehen. Bei Live-Übertragungen gibt es Zeitverzögerungen zwischen fünf bis zehn Sekunden.Bei Premiere ortete man eine Gefahr für seine kostenpflichtige Inhalte. Eine Ansicht, die das Gericht nun teilte.

Software funktionierte nicht

Laut Heise wurden AnwenderInnen, die das Programm "Cybersky" kostenlos heruntergeladen hatten, "enttäuscht" – "die User bekamen lediglich eine nicht funktionierende Betaversion der Software zu sehen."(red)

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    Premiere ist weiter auf der Jagd nach Gefahren für seine kostenpflichtigen Inhalte. Diesmal konnte vor Gericht ein Erfolg erzielt werden.

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