4.500 Verletzte in einem Jahr

20. Jänner 2009, 11:45
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KfV-Statistik: Jeder zweite jünger als 15 Jahre - Am häufigsten betroffen ist das Handgelenk

Eislaufen zählt zu den beliebtesten Wintersportarten in Österreich. Doch das Dahingleiten auf spiegelglatter Fläche endet oft im Krankenhaus: Laut einer Statistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) verletzten sich 2007 rund 4.500 Eisläufer derart, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. Jeder zweite war jünger als 15 Jahre alt.

Am häufigsten betroffen ist das Handgelenk - ein Viertel aller Verletzungen reichen von schmerzhaften Prellungen bis hin zum Knochenbruch. Auf Platz zwei, mit etwa 15 Prozent, landeten Kopfverletzungen. Der KfV rät daher - besonders Kindern - auch beim Eislaufen zum Tragen eines Helmes.

Dass Eisläufer beim befahren natürlicher Gewässer einbrechen, ist in Österreich relativ selten. Geschieht dennoch etwas, enden solche Unfälle mitunter sogar tödlich. Deshalb sei es dringend notwendig, sich vorher bei der jeweiligen Gemeinde oder auf den betreffenden Websites über die Eisdicke zu informieren, so der KfV. Denn auf allen natürlichen Flächen gilt: Betreten erfolgt auf eigene Gefahr. (APA)

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    Der KfV rät - besonders Kindern - auch beim Eislaufen zum Tragen eines Helmes.

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