Gewinnschmelze

20. Jänner 2009, 09:26
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Das schwache Weihnachtsgeschäft ließ den Gewinn bei Logitech um 70 Prozent auf 40 Millionen Dollar einbrechen

New York - Der Gewinn des Computerzubehör-Herstellers Logitech ist im dritten Geschäftsquartal aufgrund des schwachen Weihnachtsgeschäfts um 70 Prozent auf 40 Millionen Dollar (30,3 Mio. Euro) eingebrochen. Logitech schnitt damit schlechter ab als von Analysten erwartet, die durchschnittlich 76 Millionen Dollar Gewinn prognostiziert hatten.

Nach weiteren Angaben des schweizerisch-US-amerikanischen Unternehmens vom Dienstag sank der Umsatz um 16 Prozent auf 627 Millionen Dollar. Analysten hatten mit 697 Millionen gerechnet. Das Unternehmen startete einen Restrukturierungsplan, bei dem es 550 bis 600 Arbeitsplätze streichen will.

Der Hersteller von Computermäusen, Tastaturen und Webkameras erklärte, das Einzelhandelsgeschäft werde sich in den kommenden Monaten voraussichtlich noch weiter abschwächen. Im vierten Quartal dürften daher Umsatz und Gewinn im Jahresvergleich mindestens genauso stark abnehmen wie im dritten Quartal. Dennoch geht das Unternehmen weiter von einem positiven Cash-Flow aus.

Logitech hatte vor zwei Wochen davor gewarnt, dass die Ziele im noch bis Ende März 2009 laufenden Geschäftsjahr nicht erreicht werden könnten. Zuvor hatte Logitech mit einem Umsatzwachstum von sechs bis acht Prozent und drei bis fünf Prozent Gewinnanstieg gerechnet. (APA/Reuters)

 

 

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