Nicht alles zu erwarten

19. Jänner 2009, 23:22
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Außenseiter Brasilien schlägt Serbien - Mazedonien überrascht Vizeweltmeister Polen - Frank­reich, Schweden und Kroatien in Hauptrunde

Wien - Titelverteidiger Deutschland hat seine Pflichtaufgabe gelöst und am Montag den zweiten Sieg bei der Handball-Weltmeisterschaft in Kroatien erzielt. Die Deutschen bezwang das in der Vorrundengruppe C weiter punktlose Schlusslicht Algerien mit 32:20 (16:10). Als erste Mannschaften für Hauptrunde qualifiziert sind Olympiasieger Frankreich in der Gruppe A, Schweden in der Gruppe B und Gastgeber Kroatien nach einem 41:20 (20:9)-Kantersieg gegen Kuba.

Heiner Brand nicht zufrieden

"Wir waren geistig nicht frisch", stellte allerdings der deutsche Bundestrainer Heiner Brand nach dem dritten Spiel in drei Tagen fest. "Es war aber wichtig, dass wir gewonnen haben." Nach einem Ruhetag am Dienstag stehen die entscheidenden Partien um das Erreichen der zweiten Turnierphase an.

Mazedonien überrascht

Am Mittwoch trifft Deutschland auf das Überraschungsteam Mazedonien, das Polen mit 30:29 (16:15) die erste Niederlage zufügte. Mit 4:2 Zählern können sie sich als Tabellendritter hinter den punktgleichen Polen und Spitzenreiter Deutschland Hoffnungen auf den Einzug in die Hauptrunde machen. Vierter ist Russland nach einem 36:31 (16:11) gegen Tunesien.

Serbien verliert gegen Brasilien

Die serbische Auswahl erlebte am dritten WM-Tag eine Blamage und erlitt eine 30:32-Niederlage gegen den krassen Außenseiter Brasilien. Die erheblich verjüngte Equipe Schwedens zeigte mit einem beeindruckenden 34:30 gegen Spanien, den Weltmeister von 2005, unerwartet stark auf und qualifizierte sich für die Hauptrunde. Südkorea, zum WM-Auftakt unglücklicher 26:27-Verlierer gegen Gastgeber Kroatien, feierte mit dem 34:19 (15:9) im Asien-Duell gegen Kuwait den ersten Erfolg. Norwegen bleibt nach dem 30:20 (14:10) gegen Ägypten weiter ungeschlagen.

Australien deklassiert

Die Franzosen deklassierten in Osijek Australien mit 42:11 (22:3) und feierten ihren dritten Sieg hintereinander. Beste Chancen auf das Erreichen der nächsten Runde haben auch die Slowakei und Ungarn, die sich 24:24 (12:6) trennten. Rumänien kam mit dem 30:26 (15:13) gegen Argentinien zum ersten Turniersieg.(APA/dpa/Si)

 

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    Handball gilt eigentlich nicht als brasilianische Spezialität.

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    Jens Tiedtke setzt sich gegen die algerische Abwehr durch.

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