Kröll beißt zusammen

19. Jänner 2009, 21:08
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Verletzungen des Steirers nach Wengen-Sturz schlimmer als an­genommen, trotzdem will er in Kitzbühel dabei sein

Salzburg/Kitzbühel  - Klaus Kröll hat vergangene Woche bei seinem Sturz im Training für die Abfahrt in Wengen eine weit schlimmere Verletzung an der rechten Hand erlitten, als bisher angenommen. Wie eine Computer-Tomografie-Untersuchung am Montag im UKH Salzburg ergab, hat sich der Steirer gleich drei Handwurzelknochen gebrochen, was an sich eine sechswöchige Pause erfordert. Kröll will dennoch diese Woche an den Rennen in Kitzbühel teilnehmen.  Ohne Kröll würde das ÖSV-Abfahrtsteam mit Michael Walchhofer derzeit über nur noch einen siegfähigen Fahrer verfügen.

Nicht zuletzt deshalb entschloss sich der 28-Jährige, knapp zwei Wochen vor der WM, nicht auf ein Antreten zu verzichten. Obwohl drei Handwurzelknochen gebrochen sind und einer dabei sogar zertrümmert wurde. Kröll ließ sich in Salzburg von Dr. Arthur Trost eine abnehmbare Gipsmanschette mit Daumen-Einschluss verpassen und will die Zähne zusammenbeißen

In Wengen hatte Kröll trotz der Behinderung an der Abfahrt teilgenommen, war aber schon wenige Schlittschuhschritte nach dem Start gestürzt. (APA/red)

 

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