Althaus bekommt spezielle Reha-Behandlung

19. Jänner 2009, 16:33
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Der thüringische Ministerpräsident ist nach wie vor nicht vernehmungsfähig

Allensbach - Der thüringische Ministerpräsident Althaus braucht nach seinem schweren Skiunfall eine spezielle Reha-Behandlung. Wie lange diese dauern wird, sei noch nicht abschätzbar, sagte eine der behandelnden Ärzte in der Schmieder Rehabilitation-Klinik. In den letzten Tagen habe sich die "positive Entwicklung" weiter fortgesetzt, erklärte Joachim Liepert. Althaus ist nach wie vor nicht vernehmungsfähig.

Der 50-jährige Regierungschef, der am 1. Jänner bei einem Skiunfall in der Steiermark ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten hatte, war am Freitag auf eigenen Wunsch drei Tage früher als geplant vom Uniklinikum Jena in die Rehabilitationseinrichtung am Bodensee verlegt worden. Am Wochenende seien bereits erste medizinisch-therapeutische Rehabilitationsmaßnahmen begonnen worden, berichtete Liepert. Die Menge der Medikamente sei reduziert worden. Althaus sei in einem körperlich sehr guten Zustand, der weiter durch physiotherapeutische Arbeit gestärkt werden müsse.

"Nach wie vor ist der Ministerpräsident Dieter Althaus nicht vernehmungsfähig, auch wenn sich die bisher gute Entwicklung des gesamten Gesundheitszustandes fortgesetzt hat", erklärte Liepert. Der Mediziner betonte, Althaus brauche vor allem Ruhe und Entspannung. Deswegen seien Besuche auf den engsten Familienkreis beschränkt. Bereits die Ärzte des Uniklinikums Jena hatten erklärt, dass Althaus wieder ganz gesund wird.
(APA/ag.)

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