Opera lobt EU für neue Untersuchungen gegen Microsoft

19. Jänner 2009, 13:35
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Softwarehersteller soll dazu gezwungen werden, den Browser nicht mehr mit dem Betriebssystem zu verankern - Kommission müsse Wahlfreiheit wieder herstellen

Die Auseinandersetzungen zwischen Microsoft und der EU-Komission wollen offenbar kein Ende nehmen: Seit wenigen Tagen ist bekannt, dass die Europäische Union erneute Ermittlungen gegen den Softwarekonzern aufgenommen hat.

Kritik

Im Zentrum der Kritik steht dabei einmal mehr der Internet Explorer, im Konkreten stößt den europäischen Behörden die tiefgehende Integration des Browsers mit dem Betriebssystem übel auf. Eine Einschätzung, die man beim norwegischen Browser-Hersteller Opera teilt: Man begrüße die Schritte der EU-Komission, einen Markt wieder zu öffnen, der sich seit gut einem Jahrzehnt in der tödlichen Umarmung eines einzigen Unternehmens befindet, so Firmenchef Jon von Tetzchner.

Auflösen

Es sei zentral, dass eine Marktsituation hergestellt wird, in der KundInnen endlich wieder wirklich frei zwischen verschiedenen Produkten wählen können und Microsoft - wie alle anderen Hersteller auch - rein mit der Qualität der eigenen Software konkurrieren muss, heißt es. (red)

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