Betrunkene im Planquadrat und in den Bäumen

18. Jänner 2009, 19:19
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Ein 26-jähriger Vorarlberger hat Sonntagfrüh mit seinem Auto etwa 25 Apfelbäume gefällt

Bregenz/Innsbruck - Bei Alkohol-Schwerpunktaktionen hat die Vorarlberger Exekutive in den vergangenen Tagen 32 alkoholisierte Fahrzeuglenker aus dem Verkehr gezogen. 15 mussten den Führerschein an Ort und Stelle abgeben, zwei weitere Personen wurden an der Weiterfahrt gehindert, weil sie ohne Lenkerberechtigung unterwegs waren. Die stärkste Alkoholisierung wies eine 34-jährige Frau auf, die im Bezirk Feldkirch mit 2,44 Promille Blutalkoholgehalt angehalten wurde.

25 Apfelbäume gefällt

Einen hatten die Vorarlberger Polizisten allerdings nicht erwischt: Ein 26-jähriger Vorarlberger hat Sonntagfrüh in der deutschen Grenzstadt Lindau mit seinem Pkw etwa 25 Apfelbäume gefällt. Der mit 1,1 Promille alkoholisierte Mann hatte in einer Rechtskurve die Herrschaft über sein Fahrzeug verloren und war in einer Obstplantage gelandet, teilte die Polizei in Lindau mit. Am Auto entstand ein Totalschaden in Höhe von rund 5000 Euro. Laut Polizei waren die Bäume rund zwei bis zweieinhalb Meter hoch und 15 Jahre alt. Der 26-Jährige aus dem Raum Feldkirch musste seinen Führerschein abgeben und eine Sicherheitsleistung von 1000 Euro für ein Strafverfahren hinterlegen.

Reisebus fing Feuer

Glimpflich geendet hat am Samstag ein Brand eines deutschen Reisebusses auf der Inntalautobahn (A12) in Tirol. Die 45 Insassen konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Brandursache dürfte ein Glimmbrand an der Bremse gewesen sein. Nachdem die Fahrgäste gegen 22 Uhr bei Radfeld im Fahrzeuginneren Brandgeruch bemerkt hatten, sah der 45-jährige Lenker, dass aus dem hinteren Bereich der Achse Funken sprühten. Er lenkte den Bus auf den Pannenstreifen und löschte die Flammen mit einem Feuerlöscher. Die Skiurlauber konnten die Heimreise mit einem Ersatzbus antreten. (APA, frei, DER STANDARD Printausgabe 19.1.2009)

 

 

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