Facebook gebietet Burger King-Aktion Einhalt

16. Jänner 2009, 15:55
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Die medienwirksame Marketing-Kampagne wurde aufgrund "philosophischer Diskrepanzen" gestoppt

Anfang der Woche hatte die US-amerikanische Fast Food-Kette Burger King mit einer Marketing-Aktion für Aufsehen gesorgt. Mitglieder des Social Networks Facebook, die zehn ihrer Freunde "opferten", erhielten einen Gutschein für den neuen "Angry Whopper". Fast Food-Esser und Fast Food-Anbieter waren begeistert, alleine Facebook störte sich an der unkonventionellen Aktion. Whopper Sacrifice richte sich gegen das wofür Facebook stehe - die Vernetzung von Menschen. Und so musste Burger King die Aktion stoppen.

233.906 Freunde geopfert

Auf der Website der Aktion ist mittlerweile nur mehr folgender Satz zu lesen: "Facebook hat Whopper Sacrifice abgeschaltet, nachdem eure Liebe für einen Whopper stärker war als für 233.906 Freundschaften." Mit der Anwendungen Whopper Sacrifice konnten User ihre Bekanntschaften per Mausklick ins digitale Nirwana verfrachten. Diese wurden wiederum per E-Mail davon in Kenntnis gesetzt.

Unterschiedliche Philosophien

Facebook hätte sich zwar schon damit zufrieden gegeben, wenn Burger King nur die E-Mail-Benachrichtigungen eingestellt hätte. Das habe wiederum der Fast Food-Kette nicht geschmeckt. Es habe einfach "philosophische Diskrepanzen gegeben", erklärte eine Sprecherin von Burger King. Insgesamt sollen 60.000 Nutzer an der Aktion teilgenommen haben. (red)

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