Verhandlung nach Berufung wurde vertagt

16. Jänner 2009, 14:46
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Am Donnerstag hätte über Nichtigkeitsbeschwerde des Angeklagten Helmut O. entschieden werden sollen

Im Fall des vergifteten Bürgermeisters Hannes Hirtzberger ist die vom Obersten Gerichtshf (OGH) für kommenden Donnerstag angesetzte Verhandlung zum Urteil in erster Instanz abberaumt worden. Helmut O. war im Mai 2008 in Krems nicht rechtskräftig wegen versuchten Mordes zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Wie der OGH am Freitag mitteilte, gründe sich die Absetzung des Termins auf einem Protokollberichtigungsantrag des Verteidigers, über den erst rechtskräftig entschieden werden müsse.

Am Donnerstag hätte in einer öffentlichen OGH-Verhandlung in Wien über die Nichtigkeitsbeschwerde und die Berufung des Angeklagten sowie jener der Staatsanwaltschaft gegen das Urteil vom 21. Mai 2008 entschieden werden sollen. Ein allfälliger neuer Termin werde zeitgerecht bekanntgegeben.

Der 56-jährige Helmut O. soll am 8. Februar versucht haben, mit einer mit Strychnin versetzten Praline den Bürgermeister von Spitz an der Donau zu töten. Das Opfer aß von der Süßigkeit einen Tag später, brach zusammen und wurde in lebensbedrohlichem Zustand ins Krankenhaus gebracht. Der 55-jährige Hirtzberger überlebte mit schweren Dauerschäden. (APA)

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