Nah & Frisch übernimmt 31 Standorte

15. Jänner 2009, 17:41
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Nah & Frisch holt sich Adeg-Standorte und baut Post-Service aus

Wien - Rewe gibt im Zuge des Einstiegs bei Adeg 110 Filialen in Ös-terreich ab, so will es die Brüsseler Kartellbehörde. Bisher ist etwa die Hälfte der Auflagen erfüllt. 31 der betroffenen Standorte hat sich die ZEV Markant für ihre Nah & Frisch- und Unimärkte gesichert - und bietet sich für weitere an. Wenngleich ein Teil der von Rewe und Adeg angebotenen Shops unbrauchbar, gar eine Zumutung seien, meint ZEV-Geschäftsführer Erwin Wichtl.
Wienern sagt Nah & Frisch wenig. In den Bundesländern hat die Gruppe die Nahversorgung mit ihren fast 700 selbstständigen Kaufleuten jedoch gut im Griff. "Unser Umsatz wächst nicht in den Himmel, dafür knickt er in Zeiten der Krise nicht ein" , resümiert Christof Kastner, Chef der Firmengruppe Kastner und Nah-&-Frisch-Partner.

450 Millionen Euro brutto setzte Nah & Frisch 2008 um, ein Plus von drei Prozent. Was den Marktanteil im Einzelhandel betrifft, habe man ihn trotz des rauen Umfelds gehalten und damit Zielpunkt und Adeg überholt, sagt Erich Schönleitner, Vorsitzender des Unternehmens.
Seine Kaufleute treten im ländlichen Raum mit zusätzlichem Service von der Putzereiannahme bis zur Imbissecke gegen die Konsumflaute an. 83 Kaufleute sind Postpartner, und es sollen dank besserer finanzieller Unterstützung der Post deutlich mehr werden. (vk, DER STANDARD; Print-Ausgabe, 16.1.2009)

 

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