Virenattacke in Kärnten - Großteils Normalbetrieb wieder aufgenommen

15. Jänner 2009, 14:31
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Verwendung von USB-Sticks in Landesregierung und in Krankenanstalten vorerst untersagt

Rund eine Woche nachdem jeweils 3.000 Computer in der Kärntner Landesregierung und in der Kärntner Krankenanstalten Betriebsgesellschaft (Kabeg) aufgrund eines Virusbefalls vom Netz genommen werden mussten, ist der Normalbetrieb nun wieder angelaufen. "Es wurden alle Probleme beseitigt", sagte Rainer Harpf, IT-Leiter der Kabeg am Donnerstag gegenüber der APA. "Wir sind eindeutig über den Berg", berichtete auch Landesamtsdirektor Reinhard Sladko.

"Das Netz war zwar lahmgelegt, aber es ist nichts kaputt und es sind keine externen Kosten entstanden"

Das Internet sei vorerst nur eingeschränkt benutzbar, USB-Schnittstellen seien generell nicht freigegeben und "der eine oder andere PC" müsse noch ans Netz gehängt werden, erklärte der Kabeg-IT-Leiter. Das Personal in den Krankenhäusern Wolfsberg sowie Klagenfurt und der Krankenanstalt Laas (Bezirk Hermagor) könne wieder unter normalen Bedingungen arbeiten. "Das Netz war zwar lahmgelegt, aber es ist nichts kaputt und es sind keine externen Kosten entstanden. Wir hatten Glück im Unglück", meinte Harpf.

Auch in der Landesregierung ist der Normalbetrieb "mit einzelnen kleinen Einschränkungen" wieder angelaufen, erklärte Sladko. Die Verwendung von privaten USB-Sticks - über die das Virus ins System gekommen sein dürfte - war allerdings vorerst noch nicht erlaubt. Und das noch so lange, bis das Virenschutzprogramm ordnungsgemäß eingestellt wird. Das Internet war ebenfalls noch nicht benutzbar. (APA)

 

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