Wipark-Garagen veräußert, Fries baut Stimmrechtsanteil aus

15. Jänner 2009, 16:01
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"Der Prozess befindet sich in der zweiten Stufe. Es gibt sehr viele Interessenten. In den nächsten Wochen wird es einen Abschluss geben", so Immofinanz-Sprecher Helmut Brandstätter laut dem Wirtschaftsmagazin "Format".

Unter den Interessenten für den Garagenbetreiber - das Unternehmen verfügt über rund 10.600 Stellplätze in Wien, Graz und Budapest - dürften sich mehrere Betreibergesellschaften wie die Apcoa sowie die Wiener Immobilienunternehmerin Bettina Breiteneder befinden. Breiteneder wollte sich auf Anfrage dazu nicht äußern, heißt es.

Parallel zum Wipark-Verkauf läuft die Veräußerung mehrerer Immobilienpakete: Kurz vor Weihnachten wurde bereits ein Zinshaus Am Heumarkt in Wien an die Familie rund um Botschafter Max Turnauer, Bruder der Ex-Eigentümerin der Constantia Privatbank, Christine de Castelbajac, veräußert. Noch zu haben sind mehrere Objekte in besten Wiener Innenstadtlagen wie etwa direkt am Karlsplatz, am Rudolfsplatz und am Schottentor. Wie bei der Wipark, dürfte das Interesse - vor allem von Privatinvestoren - enorm sein. "Die Verhandlungen laufen", zitiert das Magazin Immofinanz-Sprecher Brandstätter.

Fries erhöht Stimmrechtsanteil

Der Badener Rechtsanwalt Rudolf Fries hat seine Stimmrechtsanteile an der Immofinanz auf über 10 Prozent erhöht, teilte das börsenotierte Unternehmen am Donnerstag mit.

Fries hatte am Mittwoch 2 Millionen Stückaktien zugekauft, damit beträgt der Gesamtanteil der Stimmrechte 46,13 Mio. Die Gesamtaktienanzahl der Immofinanz beträgt 459,05 Mio. Stückaktien.

Der Großaktionär hatte im Februar 2008 etwa 8 Prozent der Immofinanz-Anteile von der Constantia Privatbank übernommen. Er soll eine Put-Option für den Verkauf der Aktien an die Turnauer-Firma Constantia BV zu einem wesentlich höheren Preis als dem aktuellen Aktienkurs besitzen. (APA)

 

 

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