Armee-Kommandant starb bei Helikopterabsturz

15. Jänner 2009, 14:01
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Wegen schlechten Wetters gegen einen Berg geprallt

Kabul - Bei einem Hubschrauberabsturz im Gebirge sind am Donnerstag der Befehlshaber der afghanischen Armee in Westafghanistan und zwölf weitere afghanische Soldaten getötet worden. Der Helikopter russischer Bauart sei wegen schlechten Wetters gegen einen Berg geprallt, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums in Kabul, General Zahir Azimi.

Der Hubschrauber vom Typ M-17 mit General Fazel Ahmad Sayar an Bord sei auf dem Weg von der Provinz Herat in die Nachbarprovinz Farah unterwegs gewesen. General Sayar war einer der vier afghanischen Korps-Kommandeure.

Bei Gefechten in Südafghanistan wurden unterdessen zwei Soldaten der Internationalen Schutztruppe ISAF getötet. Die ISAF teilte am Donnerstag mit, zu den Kämpfen sei es am Vortag gekommen. Angaben zur Nationalität der Soldaten machte die NATO-geführte Schutztruppe wie üblich nicht. Im Süden Afghanistans sind vor allem britische, kanadische und niederländische ISAF-Soldaten eingesetzt. 

Die ISAF teilte am Donnerstag weiter mit, einer ihrer afghanischen Mitarbeiter sei in der Provinz Kapisa nördlich von Kabul von Aufständischen entführt und getötet worden. Der Mitarbeiter habe an einem Straßenbauprojekt gearbeitet und sei bereits am Dienstag vergangener Woche verschleppt worden. Seine Leiche sei von den Rebellen an einen Baum gehängt und dort von der Polizei gefunden worden. Die ISAF verurteilte die Tat. (APA/dpa/Reuters)

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