Teuerung auf tiefsten Stand seit Herbst 2006

15. Jänner 2009, 11:04
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Inflationsrate fällt im Dezember auf 1,6 Prozent

Brüssel - Die Inflationsrate der Eurozone ist im Zuge der Konjunkturflaute und der niedrigen Ölpreise im Dezember auf 1,6 Prozent gefallen und liegt damit wieder auf dem tiefsten Stand seit Oktober 2006. Nach den am Donnerstag von Eurostat veröffentlichten Daten ging auch die Teuerungsrate der gesamten EU im Dezember auf 2,2 Prozent zurück gegenüber 2,8 Prozent im November. In der Eurozone hatte die jährliche Inflationsrate im November noch 2,1 Prozent betragen.

Die niedrigsten Raten meldeten nunmehr Luxemburg (0,7 Prozent), Portugal (0,8 Prozent) und Deutschland (1,1 Prozent). Am höchsten war die Teuerung in den baltischen Republiken Lettland (10,4 Prozent), Litauen (8,5 Prozent) und Estland (7,5 Prozent). Über ein Jahr lang betrachtet verzeichneten die Niederlande mit 2,2 Prozent die niedrigste Inflationsrate, Litauen hatte mit 11,1 Prozent die höchste. Österreich meldete im Dezember eine vorläufige Teuerungsrate (HVPI) von 1,5 Prozent an das EU-Statistikamt.

Preissenkend wirkten nach Angaben der EU-Statistiker vor allem Treibstoffe, Flüssigbrennstoffe und die Telekommunikation, während Gas und Elektrizität sowie die Gastronomie, Brot und Getreideerzeugnisse die Inflation am stärksten anheizten. (APA)

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