Geheimhaltung bei den Oscars

15. Jänner 2009, 09:15
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Erstmals keine Nennung von Stars - Soll TV-Einschaltquoten verbessern

Los Angeles - Die Oscar-Akademie setzt in diesem Jahr auf das Motto "Reden ist Silber, Schweigen ist Gold". Die Verleiher der Filmtrophäen brechen erstmals mit der Tradition, im Vorfeld der Gala die Stars, die an der Show teilnehmen, zu nennen. Gewöhnlich werden beim Countdown für Hollywoods große Nacht die Namen der prominenten Helfer, die Trophäen verteilen oder auftreten, veröffentlicht.

Eine Sprecherin der Oscar-Akademie bestätigte dem Internetdienst "E!Online" am Mittwoch, dass dies nun bis zur Film-Gala am 22. Februar eine Überraschung bleibe. Mit der Geheimhaltung wollten die Organisatoren die Neugier des Publikums steigern und die Einschaltquoten in die Höhe treiben, hieß es.

"No Country for Old Men"

Bei der letzten Oscar-Verleihung, mit dem düsteren Drama "There Will Be Blood" und dem brutalen Western "No Country for Old Men" als Favoriten, schalteten sich nur 32 Millionen US-Bürger bei der Preisverleihung am Bildschirm zu, verglichen mit über 57 Millionen Amerikanern, die 1998 den Goldregen für den Filmhit "Titanic" mitverfolgten. (APA/dpa)

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