Berliner Opernstiftung: Generaldirektor muss gehen

14. Jänner 2009, 14:23
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Stefan Rosinski hatte Streit mit Bürgermeister Wowereit - Peter F. Raddatz wird Nachfolger

Berlin - Nach heftigem Streit mit dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) nimmt Stefan Rosinski als Generaldirektor der Berliner Opernstiftung seinen Hut. Der Vertrag wird  nicht über den 31. August 2009 hinaus verlängert. Rosinksi hatte sein Amt 2007 übernommen. Er hatte Wowereit, der auch Kultursenator und Vorsitzender des Stiftungsrats ist, Ideenlosigkeit bei der Gestaltung der Berliner Opernlandschaft vorgeworfen.

Der Geschäftsführende Intendant der Bühnen Köln, Peter F. Raddatz,  tritt am 1. September 2009 für fünf Jahre bis 2014 die Nachfolge von Rosinski an, der die Stiftung kommissarisch leitet, teilte die Opernstiftung am Mittwoch mit. Rosinski bleibt kaufmännischer Geschäftsführer des Bühnenservice der Opernstiftung.

In der Stiftung Oper in Berlin sind die Deutsche Oper, die Staatsoper und die Komische Oper organisatorisch vereint. (APA/dpa)

 

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