Italienischer Umweltpreis für Helga Kromp-Kolb

14. Jänner 2009, 13:03
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Österreichische Klimaforscherin für Arbeit über Auswirkungen des Klimawandels auf den alpinen Raum ausgezeichnet

Rom - Die Wiener Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb wurde am Dienstag im Kapitolspalast in Rom als erste österreichische Persönlichkeit mit dem italienischen Umweltpreis "Un Bosco per Kyoto" (Ein Wald für Kyoto) prämiert. Kromp-Kolb erhielt den von der italienischen Umweltorganisation Accademia Kronos gestifteten Preis im Beisein zahlreicher VertreterInnen des öffentlichen Lebens.

Damit wird das - auch gesellschaftspolitisch relevante - wissenschaftliche Schaffen der an der Universität für Bodenkultur lehrenden Forscherin und österreichischen "Wissenschafterin des Jahres 2005" gewürdigt. Kromp-Kolb befasst sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf den alpinen Raum ebenso wie mit den Folgen von Unfällen von Kernkraftwerken. Sie macht seit Jahren wissenschaftliche Ergebnisse in verständlicher Form der Öffentlichkeit über Vorträge und Medienauftritte zugänglich und ist Mitglied mehrerer Gremien der Politikberatung im Umweltschutzbereich.

Seit dem Jahr 2005 vergibt die Accademia Kronos die Auszeichnung "Ein Wald für Kyoto" als alljährlichen Abschluss und Höhepunkt ihrer gleichnamigen und unter dem Ehrenschutz des italienischen Staatspräsidenten stehenden Umwelt- und Klimaschutzkampagne. Die Verleihung des Preises, welche auch eine Anerkennung für Österreichs Leistungen im Umweltschutzbereich darstellt, geht auf eine Initiative der österreichischen Botschaft in Rom zurück. (APA)

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