Häupl gegen Rot-Blau

14. Jänner 2009, 12:39
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Wiens Bürgermeister zu Burgstallers Vorstoß: "Solange die FPÖ so ist, wie sie ist, solange geht keine Koalition"

Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl spricht sich im Interview mit dem Wochenmagazin News klar gegen eine mögliche Rot-Blaue Koalition aus. Das sei keine Ausgrenzung, sondern inhaltliche Differenzen.

"Solange die FPÖ so ist, wie sie ist, solange geht keine Koalition", hält er fest. Er sehe keine tragfähige Koalitionsvoraussetzung: "Von ihrem ideologischen Grundgehalt, ihrem Auftritt, ihrem Nicht-Zurückscheuen vor persönlicher Diffamierung, also vom politischen Stil und natürlich vom immer wiederkehrenden Erklärungsbedarf im Hinblick auf ihre Abgrenzung nach rechts."

Das Potenzial von FP-Parteichef HC Strache in Wien schätzt der Bürgermeister auf 20 Prozent. "Wir bringen den jungen Leuten die Ausbildungsplätze und die Ausbildungsgarantie, Herr Strache vielleicht das eine oder andere kostenlose Getränk in einer Disko. Die Jungen werden sich entscheiden müssen, was für die Zukunft ihres Lebens wichtiger ist", bezieht Häupl sich auf die kommende Wienwahl. (red/derStandard.at, 14. Jänner 2009)

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