Speicherchip-Preis zeigt Anzeichen von Erholung

14. Jänner 2009, 09:58
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Nach schwärzestem Jahr in der Branchenhistorie heuer Trendwende erwartet

Nach einer knapp zweijährigen Talfahrt zeigen die Preise für Speicherchips einer Studie zufolge erste Anzeichen einer Stabilisierung. Grund dafür seien die starken Produktionskürzungen seit vergangenen September, teilte das Marktforschungsinstitut DRAMeXchange Dienstagabend mit.

Qimonda vor Kollaps gerettet

Die Branche war in den vergangenen Jahren stark expandiert. Rund um den Globus wurden die Hersteller zuletzt bei einer schwindenden Nachfrage von einer anhaltenden Chipschwemme belastet, die den DRAM-Preis bei den meisten Anbietern unter die Herstellungskosten gedrückt hat. So konnte die Infineon-Tochter Qimonda nur mit staatlicher Hilfe vorerst vor dem Kollaps gerettet werden.

Drastischer Umsatzeinbruch

Die Branche erlebte im vergangenen Jahr mit einem Gesamtumsatzeinbruch von einem Fünftel das schwärzeste Jahr ihrer Geschichte. Viele Experten gehen allerdings davon aus, dass es im laufenden Jahr zu keiner Trendwende kommen wird. (APA/Reuters)

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