Rundumschlag von Fischl

13. Jänner 2009, 19:42
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Fürstenfeld-Präsident sieht "nachhaltige Benachteiligung" und will "Premiere"-Experten klagen

Fürstenfeld -  Harald Fischl, Präsident der Fürstenfeld Panthers,  hat am Dienstag in einem offenen Brief an Liga-Präsident Norbert Steger die Schiedsrichterleistungen in der Basketball-Bundesliga kritisiert. "Der BSC wird in dieser Saison offensichtlich, permanent und nachhaltig durch die Schiedsrichterpfiffe benachteiligt", hieß es darin. Das Fass zum Überlaufen brachte das Montagspiel gegen die Oberwart Gunners, das mit 84:93 verloren ging und die bereits dritte Niederlage in Serie für den Titelverteidiger war.

Die Panthers werden daher in Zukunft die beiden beim Spiel eingesetzten Schiedsrichter Roth und Seitlinger ablehnen. Zudem fragte Fischl an, ob zukünftig die Möglichkeit bestehe, bei Spitzenspielen ausländische Referees einzusetzen. "Gerne sind wir bereit, die Kosten zu übernehmen", merkte der Fürstenfeld-Präsident an.

Damit nicht genug, schoss der Ex-GAK-Boss Fischl auch scharf in Richtung "Premiere". Die Kommentatoren würden nicht nur ihn selbst, sondern auch die ausländischen Spieler der Panthers diskriminieren. "Wir protestieren schärfstens gegen die Unterstellung, dass Fürstenfeld nur ausländische Spieler beschäftigt", hieß es in dem Schreiben. Der Sender verwahrte sich in einer Aussendung gegen die Vorwürfe

In die Fischl-Kritik geriet auch "Premiere"-Experte Hannes Haid. Laut Fischl soll dieser vor laufender Kamera behauptet haben, dass es den BSC in wenigen Jahren nicht mehr geben würde. Deshalb will Fischl rechtliche Schritte einleiten. Haid, der die ganze Sache "ziemlich lächerlich" findet, stellte klar: "Die Behauptung wurde aus dem Zusammenhang gerissen." (APA)

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