20-Jähriger habe laut Polizei Beamte getreten und bespuckt

13. Jänner 2009, 14:37
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Mahrer: "Wir werden den Vorwürfen wie in jedem anderen Fall genau nachgehen"

20-Jährige, dessen Misshandlungsvorwürfe gegen Wiener Polizisten am Montag bekanntgeworden sind, soll laut Exekutive selbst Übergriffe gegen die Beamten begangen haben. Laut einer Polizeiaussendung vom Dienstag soll der junge Mann die Beamten der Mariahilfer Polizeiinspektion Kopernikusgasse beschimpft, bespuckt und getreten haben.

"Wir werden den Vorwürfen wie in jedem anderen Fall genau nachgehen", kündigte Landespolizeikommandant Karl Mahrer an. Über allfällige Konsequenzen werde nach dem Abschluss der Ermittlungen durch das Büro für besondere Ermittlungen (BBE) entschieden.

Laut Polizei stellt sich der Fall so dar: Gegen den 20-Jährigen und einen Freund wurde wegen aggressiven Verhaltens bei einem Verkehrsschwerpunkt und Anstandsverletzung Anzeige erstattet. Später sollen die beiden, anscheinend betrunken, bei der Polizeiinspektion Kopernikusgasse gegen das Fenster geschlagen und mit den Füßen gegen das Holztor getreten haben.

Die Beamten des Wachzimmers kamen auf die Straße und sollen bei der Festnahme des Duos bespuckt, beschimpft und getreten worden sein. Am Abend des selben Tages erschien der 20-Jährige in der Inspektion Schönbrunner Straße und erstattete Anzeige wegen der angeblich erlittenen Misshandlungen. Er gab an, von den Beamten geschlagen und getreten worden zu sein. (APA)

 

Nachlese
Polizist soll 20-Jährigen misshandelt haben - Mutter erhebt Vorwürfe - Ihr Sohn soll wegen Lärmbelästigung in Gewahrsam genommen und dort geschlagen und getreten worden sein

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