Snowboarder müssen Rettungseinsatz selbst zahlen

12. Jänner 2009, 11:43
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Die Wintersportler hatten "Absturzgefahr"-Warntafeln ignoriert und gerieten in unwegsames Tobel

Bregenz - Drei Snowboardern aus Deutschland kommt eine alpine Notlage in Vorarlberg teuer zu stehen. Die zwischen 22 und 28 Jahre alten Männer fuhren am Sonntag im Skigebiet Silvretta Montafon Hochjoch trotz "Absturzgefahr"-Warntafeln im freien Skiraum durch den Wald in Richtung Silbertal ab. Dabei gerieten sie in ein steiles Tobel und konnten nicht mehr vor oder zurück. Die Kosten für ihren Rettungseinsatz werden die drei Männer laut Polizeiangaben nun selbst tragen müssen, sie werden angezeigt.

Die Snowboarder gerieten gegen 16.00 Uhr in das vereiste Tobel, ein scharf eingeschnittenes Tal. Beim Verlassen der Piste hatten sie mehrere Hinweiszeichen auf die Gefahr ignoriert, so die Polizei. Ein Liftangestellter, der die Wintersportler bei der Abfahrt beobachtet hatte, alarmierte die Rettungskräfte. Die drei Männer wurden vom Hubschrauber unverletzt per Seil geborgen und ins Tal geflogen. (APA)

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