Leben mit der Krise

    12. Jänner 2009, 10:01
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    Detroiter Automesse: US-Hersteller im Schatten der Ausländer

    Früher war die North American International Auto Show in Detroid stets der amerikanisch-pompöse Einstieg ins neue Autojahr, in dem die US-Hersteller ihre Muskeln spielen ließen. Heuer sieht die Sache ganz anders aus. Die ärgste Krise der Autoindustrie in ihrer Geschichte fordert ihren Tribut, GM, Chrysler und Ford sparen auch Messeauftritt. Denn zwei der drei Hersteller sind von der Pleite bedroht, dem dritten geht es auch nicht glorios.

    Die Messe im Detroiter Cobo Center gestaltete sich heuer eher als ein Festspiel der Importmarken, der Deutschen, der Japaner. Mercedes-Benz beispielsweise lässt im Umfeld der Show die neue E-Klasse auffahren. BMW zeigt die zweite Generation des in den USA hergestellten Roadsters Z4 sowie die Cabrio-Version des Mini II. Auch Audi kommt mit einem offenen Renner, dem A5/S5-Cabrio. Toyota stellt hingegen die bereits dritte Version des Hybrid-Pioniers Prius vor, sowie eine Alternativantriebsversion des neuen Smart-Konkurrenten iQ. Honda bringt ein günstiges Hybridauto, den Insight.

    Die Weltpremieren der Amerikaner zeugen noch von wenig Veränderung, was die Modellpolitik betrifft: das Muskelauto Ford Shelby GT 500, die Crossover-SUV Cadillac SRX und Chevrolet Equinox. Immerhin wird aber im Keller des Cobo Centers ein künstlicher Wald angelegt, als Hinweis auf "Green Cars". (szem/DER STANDARD/Automobil/9.1.2009)

     

    • Detroid gets ready. Die Autoshow läuft noch bis 25. Jänner.
      foto: north american auto show

      Detroid gets ready. Die Autoshow läuft noch bis 25. Jänner.

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