StadtTEIL: Das unterirdische Salzburg

9. Jänner 2009, 18:33
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Seit 35 Jahren hat Salzburg ein - kaum bekanntes - Archäologiemuseum

Salzburg - Seit 35 Jahren hat Salzburg ein Archäologiemuseum - aber selbst eingefleischten Mozartstädtern ist das "Domgrabungsmuseum" kaum ein Begriff. Teils liege das wohl am irreführenden Namen (neben den Fundamenten des mittelalterlichen Doms sind im Untergrund auch Mauern aus der Römerzeit zu bewundern), sagt der Direktor des "Salzburg Museum", Erich Marx. Aber auch der versteckte Eingang in einer Ecke des Residenzplatzes und die Öffnungszeiten (nur im Juli und im August) trügen wohl dazu bei.

Marx plant Abhilfe: Zusammen mit neuen Ausstellungsflächen in den Kellergewölben der Alten Residenz soll ein neues Archäologiemuseum direkt vom Domportal aus erschlossen werden. Im Moment wird noch geplant, 2010 soll umgebaut werden. Exponate gibt es genug: Bei Grabungen des Bundesdenkmalamts am Residenzplatz sei 2008 "eine Fülle von Kleinfunden" zutage gebracht worden, schwärmt Marx. (pehe/DER STANDARD-Printausgabe, 10.1.2009)

  • Dieser römische Weihealtar, im neuen Museum zu sehen, belegt erstmals den Namen "Iuvavum" für Salzburg 
 
    foto: bundesdenkmalamt

    Dieser römische Weihealtar, im neuen Museum zu sehen, belegt erstmals den Namen "Iuvavum" für Salzburg

     

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